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Darum ist der Panda schwarz-weiß

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Studie  

Darum hat der Pandabär ein schwarz-weißes Fell

13.03.2017, 15:33 Uhr | cch

Darum ist der Panda schwarz-weiß. Ein Panda isst Bambus. (Quelle: imago/Xinhua)

Der Pandabär hat ein schwarz-weißes Fell. Warum das so ist, wollen Forscher herausgefunden haben. (Quelle: Xinhua/imago)

Zoologen wollen herausgefunden haben, warum der große Pandabär seine für ihn typische Fellmusterung hat. Die schwarz-weißen Flecken dienen offenbar gleich zwei Zwecken.

Forscher der University of California und der California State University haben die Fellzeichnung von 195 Tierarten analysiert, darunter 39 Bärenarten. Dafür setzten sie die Fellfarbe in Beziehung mit der Umwelt der Tiere und mit ihrem Verhalten. Zudem schauten sie sich mehrere Tausend Fotos von Pandabären an.

Durch das weiße Fell wird der Panda nicht so leicht im Schnee gesehen

Der Durchbruch gelang den Wissenschaftlern, indem sie jeden einzelnen Teil des Bärenkörpers als eigenständigen Bereich betrachteten. Der Großteil des Pandafells ist weiß – nämlich sein Gesicht, Nacken, Bauch und sein Rumpf. Das scheint der Fall zu sein, damit er sich im Schnee verstecken kann. Für diese These spricht auch, dass es in den Bergen von Sichuan, der Heimat des Pandas, häufiger schneit.

Die Beine des Pandas sind hingegen schwarz. Das dient den Forschern zufolge dazu, dass sich der Bär im Schatten besser verstecken kann. Sie leiten dies unter anderem daraus ab, dass die Struktur der Landschaft in Sichuan oft lange Schatten wirft.

Mit seinen schwarzen Ohren kommuniziert der Panda

Die schwarzen Stellen an seinem Kopf hingegen nutzt der Panda der Studie zufolge nicht um sich zu tarnen, sondern um zu kommunizieren. Die schwarzen Ohren helfen dem Panda, seinen Gegnern eine gewisse Bissigkeit zu übermitteln. Den gleichen Zweck erfüllen die schwarzen Stellen um seine Augen gegenüber den eigenen Artgenossen. Sie wirken unterstützend, wenn der Panda einen anderen anstarrt, was als Warnung gilt. Gleichzeitig erkennen sich die Pandabären untereinander wohl auch an dem schwarzen Fell um die Augen.

Die Studie ist im Fachblatt "Behavioral Ecology" erschienen.

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