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Mehr als jedes siebte Kind in Deutschland armutsgefährdet

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Situation ist "beschämend"  

1,7 Millionen Kinder und Jugendliche sind armutsgefährdet

31.05.2017, 10:16 Uhr | AFP

Mehr als jedes siebte Kind in Deutschland armutsgefährdet. 2015 lebten etwa 3,3 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in einem Haushalt, der sich keine Urlaubsreise leisten kann. (Quelle: dpa/Gero Breloer/Archivbild)

2015 lebten etwa 3,3 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in einem Haushalt, der sich keine Urlaubsreise leisten kann (Quelle: Gero Breloer/Archivbild/dpa)

Mehr als jedes siebte Kind in Deutschland ist armutsgefährdet. Insgesamt 1,7 Millionen Kinder unter 16 Jahren leben in einem Haushalt, dessen Einkommen unter der sogenannten Armutsgefährdungsschwelle liegt.

Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Daten des europäischen Statistikamtes Eurostat, die die Linken-Fraktionsvize Sabine Zimmermann ausgewertet hat.

Als armutsgefährdet gelten laut Eurostat Haushalte, deren gesamtes Einkommen weniger als 60 Prozent des Median-Einkommens betrug. Der Eurostat-Statistik zufolge traf dies in Deutschland im Jahr 2015 für 14,6 Prozent der unter 16-Jährigen zu.

Im Jahr 2006 hatte die Zahl der armutsgefährdeten Kinder mit 1,5 Millionen noch deutlich niedriger gelegen.

3,3 Millionen können nicht in den Urlaub

Nach einer Sonderauswertung von Eurostat sind noch weit mehr Kinder von finanziellen Engpässen ihrer Eltern betroffen: So lebten 2015 etwa 3,3 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in einem Haushalt, der sich keine Urlaubsreise leisten kann.

Dies entspreche einem Anteil von 22,6 Prozent in dieser Altersgruppe. Etwa fünf Millionen der unter 18-Jährigen – also 35 Prozent – lebten in einem Haushalt, der Schwierigkeiten hatte, unerwartete Ausgaben aus eigenen Mitteln zu bestreiten.

Die Situation ist "beschämend"

Zimmermann nannte es "beschämend, dass so viele Kinder von finanziellen Problemen und Einschränkungen betroffen sind". Die Bundesregierung müsse endlich ein Konzept gegen Kinderarmut vorlegen, "verharrt aber in Untätigkeit", sagte die Linken-Politikerin.

Zimmermann verlangte, die Leistungen für Kinder zu erhöhen und eine eigenständige Kindergrundsicherung einzuführen. Es gebe zu wenig gute Arbeit, prekäre Beschäftigung müsse zurückgedrängt werden.

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