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Studie  

Bewegung macht Kinder schlau

13.10.2008, 18:24 Uhr | aq; ruf, t-online.de

Kinder in BewegungKinder in Bewegung (Bild: dpa)Kinder, die sich viel bewegen, sind schlauer als Stubenhocker. Zu diesem Ergebnis kommen der Leiter der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung, Dr. Dieter Breithecker und der Gedächtnisforscher Siegfried Lehrl von der Universität Erlangen. Die beiden Forscher plädieren dafür, Kinder statt vor den Fernseher besser in den Park zu begleiten. Denn sportliche Aktivitäten stärken nicht nur Koordinationsfähigkeit und Selbstbewusstsein, sondern wirken sich auch auf geistige Leistungen aus.
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Bewegung fördert Körper und Geist

Durch ausreichende Bewegung werden Kinder körperlich und geistig fit. Wird nur selten getobt und gerannt, gehüpft und geklettert, können sich Muskulatur und Knochen nicht richtig entwickeln. Auch die geistigen Fähigkeiten verkümmern, wenn die Sprösslinge nach der Schule nur noch vor dem Fernseher und dem Computer sitzen. Für die Entwicklung der Kinder ist es außerdem wichtig, gemeinsam mit anderen Kindern zu toben. Laut Zeitschrift Öko Test hat das Spielen mit anderen einen positiven Einfluss auf die Intelligenz, das Sprachvermögen und das logische Denken. Der Nachwuchs lernt so, Regeln einzuhalten, Kompromisse zu schließen und mit den eigenen Gefühlen und denen der Mitspieler umzugehen. Geübt werden also wichtige Fertigkeiten für das Alltagsleben. Um bewegungsfaule Kinder sanft auf den richtigen Weg zu bringen ist es sinnvoll, das Kind zur körperlichen Aktivität zu ermutigen. Zum Geburtstag oder zu Weihnachten können Geschenke gemacht werden, die zur Bewegung anregen, wie ein Bobbycar oder ein Trampolin. Gemeinsame Unternehmungen wie Wanderungen oder Schwimmbadbesuche sind ebenso ein Anreiz wie spannende Schatzsuchen im Freien oder familiäre Sportaktivitäten wie Radfahren, Feder- oder Fußballspielen.

Kinder in Bewegung bringen

Kinder in BewegungKinder in Bewegung (Bild: dpa)Es braucht nicht viel, um Kinder in Aktion zu versetzen: Eine ausrangierte Matratze wird schnell zum improvisierten Trampolin umgebaut, Stadtparks bieten ausreichend Platz zum Fangen spielen und beim Balancieren über umgekippte Baumstämme wird der Gleichgewichtssinn trainiert. Die Ergebnisse sprechen für sich: Aktive Kinder bewegen sich im Straßenverkehr sicherer, reagieren schneller und sind stärker als Bewegungsmuffel. Innerhalb der ersten elf Lebensjahre braucht es verschiedene Grundtätigkeiten, damit Kinder motorische Fähigkeiten entwickeln können: Laufen, springen, rennen, aber auch klettern und balancieren gehören dazu. Selbst raufen oder rangeln tragen ihren Teil dazu bei, dass Kinder in Bewegung sind und ein besseres Reaktionsvermögen entwickeln.

Das Denkvermögen steigt


Kinder in BewegungKinder in Bewegung (Bild: dpa)Tatsächlich nimmt durch sportliche Bewegung aber auch das Denkvermögen zu. Wer körperlich fit ist, kann über das Herz-Kreislauf-System mehr Blut ins Gehirn transportieren. Damit werden mehr Sauerstoff und Glukose geliefert, die beim Denken benötigt werden. Kinder, die geistig fit sein wollen, müssen also regelmäßig Sport treiben. Wichtig dabei ist, dass sie ins Schwitzen kommen und kindgerechte Formen der körperlichen Betätigung ausüben. Dabei dürfen sie auch die eigenen Grenzen austesten, beispielsweise beim Klettern auf Baumstämme.

Nicht alleine lassen

Kinder in BewegungKinder in Bewegung (Bild: dpa)Eltern dürfen die Kinder bei ihren Aktivitäten jedoch nicht alleine lassen. Wer den Nachwuchs zum Toben in den Park schickt, aber selbst sitzen bleibt, wird wenig bewirken. Wichtig ist es, sich aktiv mit den Kindern ein Hobby zu suchen. Der tägliche Bedarf an Bewegung ist übrigens im Vergleich zu früher nicht gestiegen: Eine Stunde intensive Verausgabung reicht bereits, um die Fähigkeiten der Kinder ausreichen zu trainieren. Danach ist zur Belohnung sogar eine viertel Stunde Computerspielen in Ordnung, da die jungen Menschen bei altersgerechten Spielen erneut herausgefordert werden. Fernsehen sollte dagegen vermieden werden, da hier bereits nach zwei Minuten Ermüdungserscheinungen auftreten und die Kinder nicht mehr aktiv denken, sondern sich berieseln lassen. Diese Art von Erholung braucht der Nachwuchs jedoch überhaupt nicht.



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