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Schnuller abgewöhnen: Mit diesen Tipps klappt es

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Weg mit dem Schnuller - aber wie?

16.10.2012, 17:06 Uhr | dpa-tmn, t-online.de

Schnuller abgewöhnen: Mit diesen Tipps klappt es. Schnuller ade! Rituale erleichtern Kindern die Entwöhnung. (Quelle: imago)

Schnuller ade! Rituale erleichtern Kindern die Entwöhnung. (Quelle: imago)

Ohne ihren Schnuller gehen manche Kleinkinder nirgendwohin. Er stillt ihr Saugbedürfnis und beruhigt sie. Aber wie bekommt man das Kind vom Schnuller los? Eltern dürfen die Entwöhnung nicht zu lange aufschieben. Schon mit acht Monaten sollten Babys den Schnuller seltener bekommen, rät Regine Gresen vom Deutschen Hebammenverband.

Nach acht Monaten sei das Saugbedürfnis nicht mehr so stark, sagt Gresen. Das Nuckeln sei stattdessen zur Gewohnheit worden und wirke auf das Kind beruhigend oder gebe ihm Sicherheit. Sie hält den ersten Geburtstag für einen guten Zeitpunkt, dem Kind den Schnuller abzugewöhnen. Denn je älter die Kinder werden, umso schwerer falle es ihnen, den Schnuller nicht mehr in den Mund zu stecken.

Schnuller kann Zahnfehlstellungen hervorrufen

Andere Erziehungsexperten gestehen Kleinkindern das Nuckeln sogar bis zum Alter von zweieinhalb Jahren zu. Doch wenn es nach den Zahnärzten geht, sollte der Schnuller so bald wir möglich raus aus dem Kindermund, um Zahnfehlstellungen, Sprachentwicklungsstörungen und Entzündungen im Mundraum zu verhindern.

Den Schnuller nicht einfach wegnehmen

Sanfte Abschiedsrituale erleichtern die Trennung vom Schnuller. Eltern müssen individuell abwägen, ob ihr Kind für diesen Schritt bereit ist oder wenigstens bereits zeitweise ohne den Schnuller auskommt. "Wichtig ist, dass das Kind einwilligt, den Schnuller abzugeben. Man sollte ihm den Schnuller nicht einfach wegnehmen", sagt Erziehungsberater Matthias Müller-Guth vom SOS-Familienzentrum in Berlin-Hellersdorf.

Nuckelzeiten reduzieren

Ein guter Einstieg in die Entwöhnungsphase sei, das Nuckeln auf Orte und Zeiten zu reduzieren. So könne man beispielsweise mit dem Kind vereinbaren, dass der Schnuller nicht während des Spielens, sondern nur noch nachts und zum Mittagsschlaf im Kinderbett zum Einsatz kommt. Vor allem beim Einschlafen können die Kinder oft noch nicht auf den Schnuller verzichten. Dazu hat Gresens einen praktischen Tipp: "Man kann ihn in das Einschlafritual einbinden, zum Beispiel darf ihn das Kind beim Bilderbuch anschauen noch im Mund haben." Ins Bett sollte der Schnuller dann aber nicht mitgegeben werden.

Lieber kuscheln als nuckeln

Grundsätzlich sollten Eltern den Schnuller niemals offen herumliegen lassen oder ihn von sich aus dem Kind anbieten: "Warten Sie, bis das Kind danach verlangt", betont die Fachfrau vom Hebammenverband. Oft sei gar nicht der Schnuller selbst gewünscht, sondern das Gefühl, dass das Kind damit verbindet. "Beschäftigen Sie sich mit ihm, spielen Sie oder kuscheln mit ihm", rät Gresens daher. Nur in Ausnahmefällen, etwa wenn die Eltern bei einer Autofahrt keine Hand freihaben, könnten sie auf den Schnuller zurückgreifen.

Und dann kommt die Schnullerfee

Nimmt das Kind diese ersten Einschränkungen gut an, kann man den endgültigen Schnuller-Abschied in Form einer Zeremonie einleiten. "In manchen Familien funktioniert es gut, den Schnuller in einem schönen Paket an die 'Schnullerfee' zu schicken, damit sie ihn einem kleinen Baby weitergeben kann", erklärt Müller-Guth. Zum Dank bekomme das Kind ein Geschenk von der Fantasiefigur. Alternativ könne man den Schnuller auch dem Weihnachtsmann oder dem Christkind mitgeben oder dem Kind ermöglichen, seine Schnuller im Spielwarengeschäft gegen Spielzeug einzutauschen.

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