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Stiftung Warentest: Kippgefahr bei Kinderwagen von Knorr-Baby

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Stiftung Warentest  

Beim Kinderwagen von Knorr-Baby besteht Kippgefahr

30.01.2017, 16:37 Uhr | t-online.de

Stiftung Warentest: Kippgefahr bei Kinderwagen von Knorr-Baby. Kinderwagen: Beim Kinderwagen "Noxxter" kann das Kind mit dem Sitz nach hinten stürzen, wenn der Aufsatz falsch eingesetzt wird. (Quelle: Stiftung Warentest)

Beim Kinderwagen "Noxxter" kann das Kind mit dem Sitz nach hinten stürzen, wenn der Aufsatz falsch eingesetzt wird. (Quelle: Stiftung Warentest)

Beim Kinderwagen "Noxxter" der Firma Knorr-Baby hat die Stiftung Warentest eine Gefahrenquelle entdeckt: Wird der Sportwagenaufsatz falsch aufgesetzt, kann das Gestell mit dem Kind darin umkippen. Unterdessen hat der Hersteller auf das Testergebnis reagiert.

Die Gefahrenquelle steckt in der Konstruktion dieses Kombi-Kinderwagens, die einen Bedienfehler zulässt: Um den Sitz stabil zu befestigen, muss er mit vier Metallzapfen in das Gestell eingeklinkt werden. Allerdings ist schon ein deutliches Einrasten zu hören, wenn erst zwei Stifte ins Gestell greifen. "So kann der falsche Eindruck entstehen, der Aufsatz sei fest verankert. Er kippt jedoch – unter Umständen aber erst nachdem das Kleinkind hinein­gesetzt wurde", warnt die Stiftung Warentest.

Für das Kind ergeben sich daraus zweierlei Verletzungsgefahren, wenn der Aufsatz nicht vollständig eingeklinkt ist:

  • Wird der Sitz so eingesetzt, dass das Kind im Kinderwagen nach vorne schaut, kann es mit dem kippenden Sitz kopfüber nach hinten stürzen.
  • Wird der Sitz rückwärts eingesetzt, kann sich das Kind beim Kippen die Arme am Gestell quetschen.


        

So reagiert der Kinderwagen-Hersteller

Die zuständige Marktaufsicht sei über den Mangel informiert worden, teilte die Stiftung Warentest mit. Die Behörde müsse prüfen, ob der Kinderwagen weiter so verkauft werden dürfe. Der Hersteller Knorr-Baby habe zugesichert, das Modell in der nächsten Produktion mit einer Kippsperre zu versehen. Die Gebrauchsanweisung ist bereits um entsprechende Warnhinweise ergänzt worden, die verdeutlichen, dass alle vier Zapfen einrasten müssen.

In einer Kundenmitteilung weist das Unternehmen darauf hin, dass es sich nicht um eine Fehlkonstruktion des Kinderwagens handele. Bei ordnungsgemäßer Handhabung bestehe keine Gefahr für das Kind. Knorr-Baby kritisiert die Versuchsanordnung der Warentester, weil der Sportwagenaufsatz dabei mit einem Dummy auf das Gestell montiert wurde. "Ein Kind wird und darf niemals vor der Montage in den Sportwagenaufsatz gesetzt werden", heißt es. Eltern sollten stets prüfen, dass alle vier Metallzapfen eingerastet sind, ehe sie ihr Kind in den Wagen setzen.

Kinderwagen-Test  2017 der Stiftung Warentest

Die Kippgefahr beim "Noxxter" ist im Rahmen eines Test von Kinderwagen aufgefallen, den die Stiftung Warentest in der März-Ausgabe der Zeitschrift "Test" veröffentlichen wird.

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