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Lebensbedingungen von Kindern  

Jedes fünfte Kind weltweit lebt in relativer Armut

15.06.2017, 12:06 Uhr | dpa, AFP

Jedes fünfte Kind weltweit lebt in relativer Armut. In Rumänien und Israel lebt aber mehr als jedes dritte Kind in relativer Armut. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Symbolbild/SinanAyhan)

In Rumänien und Israel lebt aber mehr als jedes dritte Kind in relativer Armut. (Quelle: Symbolbild/SinanAyhan/Thinkstock by Getty-Images)

Die Lage von Kindern ist auch in reichen Ländern alles andere als rosig. Das berichtet das UN-Kinderhilfswerk Unicef nach einer Untersuchung in 41 Ländern. Deutschland landet zwar insgesamt auf dem zweiten Platz hinter Norwegen. Aber außer in den nordischen Ländern, Deutschland und der Schweiz seien Kinder oft in prekärer Lage, erklärt Unicef.

In Rumänien betrifft Armut jedes dritte Kind

Weltweit lebe jedes fünfte Kind in relativer Armut. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern sind der Studie zufolge groß: In den skandinavischen Ländern betrifft die Armut nur jedes zehnte Kind, in Rumänien und Israel aber mehr als jedes dritte. Jedes achte Kind laufe darüber hinaus Gefahr, nicht genug zu essen zu bekommen. In den USA und Großbritannien ist es jedes fünfte Kind, in Deutschland nur jedes zwanzigste.

Alle Länder hätten noch Aufgaben zu erfüllen, um die für Kinder relevanten Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erfüllen. In Deutschland moniert Unicef die Feinstaubbelastung in Städten.

Kindern in skandinavischen Ländern geht es vergleichsweise gut

Für ihre Studie hatten die Unicef-Experten die Lage der Kinder anhand der neun von den Vereinten Nationen formulierten Kriterien für nachhaltige Entwicklung untersucht – unter anderem ging es um Armut, Ungleichheit, Gesundheit, Bildung und Sicherheit.

Hinter Norwegen und Deutschland folgen auf den Plätzen drei bis sechs die skandinavischen Länder Dänemark, Schweden, Finnland und Island. Die USA hingegen liegen weit abgeschlagen auf Platz 37.

Unicef-Studie zur Lage von Kindern: Chile auf dem letzten Platz

In Deutschland lebten 15 Prozent der Kinder unterhalb der Armutsschwelle, in den USA mehr als 29 Prozent. Die vergleichsweise geringe Armutsrate unter Kindern in Skandinavien führen die Studienautoren vor allem auf soziale Transferleistungen zurück.

Die von Unicef für die Studie untersuchten Länder sind Mitglieder der EU und/oder der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD). Schlusslichter auf den Plätzen 38 bis 41 sind Mexiko, Rumänien, Bulgarien und Chile.

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