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Mehrheit der Kids will kein eigenes Wahlrecht

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Kinder-Wahlrecht  

Mehrheit der Kids will kein eigenes Wahlrecht

02.06.2009, 13:52 Uhr | rev, dapd

Wahlrecht für Kinder? (Bild: Imago)Wahlrecht für Kinder? (Bild: Imago) Die große Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in Deutschland will einer Umfrage zufolge kein Wahlrecht für unter 18-Jährige - weil sie sich verantwortungsvolle Entscheidungen nicht zutrauen.
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Argumente gegen das Kinder-Wahlrecht

In einer Umfrage der Zeitschrift "Eltern for Family" erklärten 65 Prozent von 1739 befragten Kindern und Jugendlichen zwischen neun und 19 Jahren, sie lehnten ein Kinder-Wahlrecht ab. Dagegen wollen 35 Prozent das Wahlalter gerne senken. Das Magazin zitiert eine 18 Jahre alte Gymnasiastin mit folgender Einschätzung: "Kinder entscheiden möglicherweise aus einer Laune heraus oder entscheiden Wahlen mit Abzählsprüchen: 'Ene mene mu, und raus...'". Bei den Gegnern des Kinder-Wahlrechts begründeten 45 Prozent ihre Haltung damit, dass Kinder nicht genug Sachverstand für eine Wahlentscheidung hätten. Zehn Prozent sagten, Jugendliche verstünden frühestens ab 16 Jahren genug von der Politik. Neun Prozent halten Kinder für beeinflussbar und sieben Prozent sagten, Kinder machten "zu viele Späße und Fehler".

"Dann wären die Parteien für mehr Kinderrechte"

Die Freunde einer niedrigeren Schwelle für das Wahlalter sagten zu 20 Prozent, jeder solle das Wahlrecht haben. Ein zehnjähriger Grundschüler, der zu den Unterstützern eines Jugend-Wahlrechtes gehört, sagte laut "Eltern for Family": "Erwachsene wissen doch gar nicht, was Kinder wollen." Und ein 15 Jahre alter Hauptschüler sagte, wenn Kinder wählen dürften, "dann wären die Parteien für mehr Kinderrechte."

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Ein 15-jähriger Gegner der Absenkung des Wahlalters sagte dagegen: "Wenn Kinder wählen können, wäre in Deutschland Chaos." Und eine zwölf Jahre alte Realschülerin erklärte: "Kinder könnten die Falschen wählen. Jemanden, den es gar nicht gibt, zum Beispiel Hein Blöd oder Käpt'n Blaubär."

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