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Welcher Sport eignet sich für mein Kind?

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Tabelle mit Richtwerten  

Welche Sportart eignet sich in welchem Alter?

23.06.2016, 14:41 Uhr | nak, t-online.de

Welcher Sport eignet sich für mein Kind?. Sport in der Gruppe stärkt Teamgeist und Selbstvertrauen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sport in der Gruppe stärkt Teamgeist und Selbstvertrauen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Sind sie von klein auf daran gewöhnt zu laufen, Fahrrad zu fahren, zu rennen und zu springen, werden sie früher oder später selbst den Wunsch äußern, eine bestimmte Sportart auszuprobieren. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, Kinder an Sport heranzuführen? Unsere Tabelle zeigt Richtwerte.

Sportwissenschaftler sind sich einig, dass regelmäßige Bewegung die geistige, motorische und körperliche Entwicklung von Kindern verbessert. Sport verbessert die Kondition und stärkt Herz und Lungen. Nicht zuletzt ist Sport die beste Prävention vor Übergewicht. 

Gerade für schüchterne Kinder ist die Mitgliedschaft in einem Sportverein ideal, um soziale Kontakte zu knüpfen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Generell profitieren Kinder vom Gruppenerlebnis und entwickeln Teamgeist.

Welche Sportart in welchem Alter?

AlterSportart
ab 4 MonateBabyschwimmen
ab 14 MonateEltern-Kind-Turnen
ab 3 JahrenKinderturnen
ab 4 JahrenRadfahren, Ballett, Skifahren
ab 5 JahrenSchwimmen, Fußball, Tennis
ab 6 JahrenJudo, Taekwon-Do, Voltigieren
ab 7 JahrenKlettern
ab 8 JahrenLeichtathletik, Reiten

Einstieg mit Babyschwimmen und Eltern-Kind-Turnen

Beim Babyschwimmen können Babys ab etwa vier Monaten im Wasser planschen. Kann das Kind laufen, ist Eltern-Kind-Turnen optimal. Viele Turnvereine bieten solche Kurse an. 

Im Kindergartenalter ist Turnen ein guter Einstieg für jeden anderen Sport. Spielerisch wird dabei der ganze Körper trainiert. Meist können die Kleinen einen Geräte-Parcours durchlaufen: über Leitern und Gerüste klettern, von Kästen springen, auf dem Schwebebalken balancieren. Aber auch Ball- und Bewegungsspiele gehören zum Sport- und Spielspaß dazu. Eltern sollten darauf achten, dass der Trainer oder die Trainerin ein Gespür für Kinder hat und weiß, wie man sich im Verletzungsfall zu verhalten hat.

Spielerischer Einstieg ins Ballett

Mit etwa vier bis fünf Jahren begeistern sich viele Mädchen für Tanzen und Ballett. Zunächst steht das Spiel mit Musik im Vordergrund. Die Kinder entwickeln ein Gefühl für Koordination und Raum. Tänzerische Spiele, sich im Kreis drehen oder Spiele mit Tüchern machen den Kleinen viel Spaß. Mit klassischem Ballett- oder Tanzunterricht sollten Kinder warten, bis sie eine gewisse Größe erreicht haben. Dies ist mit etwa sieben Jahren so weit.

Fußball ohne Leistungsdruck beginnen

Im gleichen Alter beginnt bei vielen Jungs die Begeisterung für Fußball. Aber Kicken ist längst keine Männerdomäne mehr. Immer mehr Mädchen interessieren sich dafür; jedoch meistens, wenn sie etwas älter sind.

Bei den Bambini sollte es noch nicht um Leistung gehen. Die Nachwuchskicker machen nach einem Aufwärmprogramm meist einige Ball- und Torschussübungen. Wichtigster Trainingsbestandteil ist für die Jungs meist ein kleines Trainingsspiel. Schon im G-Jugendbereich mit etwa vier bis sechs Jahren werden Turniere ausgetragen. Doch Vorsicht: Elter sollten nicht zu ambitioniert und anspruchsvoll sein. Erst mit sechs oder sieben Jahren sind Kinder mit ihren körperlichen Fähigkeiten und dem Spielverständnis weit genug, um ein Spiel bestreiten. Bis dahin muss der Spaß im Vordergrund stehen.

Nicht gleich auf eine Sportart festlegen

Schon im Alltag können Eltern spielerisch die Bewegung fördern. Lassen Sie Ihr Kind Treppen steigen, fangen spielen oder Roller fahren. Auch auf dem Spielplatz können sich Kinder viel bewegen und ihre motorischen Fähigkeiten schulen.

Bei der Auswahl einer Sportart sollten die Persönlichkeit des Kindes, sein Alter und seine Vorlieben berücksichtigt werden. Besuchen Sie mit Ihrem Kind einige Probestunden, bevor Sie Ihr Kind zum Sport anmelden und lassen Sie es verschiedene Sportarten ausprobieren, statt sich gleich auf einen Sport festzulegen.

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