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Einzelhandel: Ausweispflicht beim Alkoholkauf

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Alkoholkonsum  

"Kein Alkohol ohne Ausweis"

19.05.2010, 14:47 Uhr | AFP, dpa

Einzelhandel: Ausweispflicht beim Alkoholkauf. Dieses Schild soll künftig im Einzelhandel an Kassen stehen. (Bild: Handelsverband Deutschland) (Quelle: dpa)

Dieses Schild soll künftig im Einzelhandel an Kassen stehen. (Bild: Handelsverband Deutschland) (Quelle: dpa)

Der Einzelhandel verpflichtet sich, künftig die Ausweise junger Alkohol-Käufer zu prüfen. Wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), mitteilte, soll ab sofort bei "jung aussehenden Alkoholkäufern generell der Ausweis kontrolliert" werden. An Kassen von rund 90.000 Lebensmittelgeschäften wird zusätzlich ein Schild mit der Aufschrift "Man sieht Ihnen Ihr Alter gar nicht an" angebracht werden. Kassierer würden nach der Devise verfahren: "Kein Alkohol ohne Ausweis", sagte der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser am Mittwoch in Berlin.

Zahl der volltrunkenen Jugendlichen so hoch wie nie zuvor

Ziel dieses Aktionsplanes sei es, den Jugendschutz zu stärken, sagte die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmanns (FDP). Nach ihren Angaben ist die Zahl der volltrunkenen Jugendlichen so hoch wie nie zuvor. Zwar ist der Verkauf von Alkohol an Kinder unter 16 Jahren und von Spirituosen an Jugendliche unter 18 Jahren verboten. Oftmals wird aber kein Ausweis verlangt. "Bislang wurde der Ausweis kontrolliert, wenn es berechtigte Zweifel am Alter des Jugendlichen gab", sagte Sanktjohanser. Nun solle die Ausweiskontrolle zu einer Selbstverständlichkeit werden.

Den Zugang zum Alkohol erschweren

Zunächst werden über einen Zeitraum von einem Jahr interne Testkäufe mit Volljährigen in den Geschäften durchgeführt. Später solle evaluiert werden, wie sich die Ausweiskontrollen ausgewirkt haben. "Die Ausweiskontrolle wird nicht verhindern, dass Jugendliche trinken wollen, aber die konsequente Ausweiskontrolle erschwert den Zugang zum Alkohol", sagte Dyckmanns.

Gastronomie-Betriebe und Tankstellen zählen nicht zum Einzelhandel

Der Einzelhandel will sein Verkaufspersonal besser ausbilden. Zusätzlich sollen Kassenwarnsysteme und Kontrollen von Verstößen eingeführt werden. Der HDE-Chef appellierte auch an Gastronomie-Betriebe und Tankstellen, schärfer zu kontrollieren. Diese zählen nicht zum regulären Einzelhandel.


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