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Weniger nach Fehlern suchen  

Wie Eltern ihre Kinder in Mathe unterstützen können

03.11.2017, 16:28 Uhr | dpa

Wie Eltern ihre Kinder in Mathe unterstützen können. Schüler sind beim Rechnen oftmals schon genug gestresst. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)

Schüler sind beim Rechnen oftmals schon genug gestresst. (Quelle: Patrick Pleul/dpa)

In vielen Fällen haben Grundschüler Probleme mit Mathematik. Zu Hause ist dann der richtige Umgang mit dem Lernen gefragt. Wichtig ist, dem Kind die Angst vor dem Versagen zu nehmen.

Das bedeutet, dass man nicht nur nach Fehlern suchen sollte um diese zu korrigieren. Denn negatives Feedback frustriert nur, erklärt Lerncoach Hanna Hardeland. "Stattdessen brauchen Kinder positives, individuelles Feedback. Da sind die Eltern gefragt, weil ein Lehrer das bei 28 Schülern in einer Klasse ja gar nicht so leisten kann."

Was für die Lernmotivation entscheidend ist

Eltern sollten also vor allem loben – für das, was Kinder schon können. Oder vielleicht dafür, dass sie sich länger konzentriert mit einer Aufgabe beschäftigt haben. Fehlerkorrektur ist dagegen weniger wichtig. Entscheidend sei gerade bei Mathe-Aufgaben das "Wie" und nicht das "Was kommt raus?", so die Expertin. "Wir reden zu viel über den Stoff und die Ergebnisse, und nicht über den Weg – das ist für die Lernmotivation aber eigentlich das Entscheidende."

Viele Eltern können sich bei diesem Thema gut in ihre Kinder hineinversetzen, weil sie selbst in Mathe keine Leuchten waren. Das den Kindern zu erzählen, kann allerdings nach hinten losgehen. "Ein 'Das konnte ich auch nie' demotiviert Kinder eher", warnt Hardeland.

"Das wird dann schnell zur selbsterfüllenden Prophezeiung: 'Wenn es meine Mutter schon nicht konnte, kann ich das auch nicht.'" Stattdessen sollten Eltern eher sagen: "Das kann knifflig sein, lass uns da mal zusammen draufgucken und gemeinsam versuchen, das zu verstehen."

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