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Geringerer Schadstoffausstoß senkt Sterberate Ungeborener

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Kindersterblichkeit  

Geringerer Schadstoffausstoß senkt Sterberate Ungeborener

19.02.2009, 12:10 Uhr | mmh, AFP

Weniger Schadstoffe würden die Kindersterblichkeit senken.Weniger Schadstoffe würden die Kindersterblichkeit senken. (Bild: Imago)Schadstoffe in der Atemluft können ungeborene Kinder im Mutterleib absterben lassen. Einen direkten Zusammenhang zwischen der Senkung des Ausstoßes der schädlichen Substanzen und der höheren Überlebensrate von Föten hat die US-amerikanische Gelehrte Professorin Janet Currie schon vor einiger Zeit nachgewiesen.

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Unternehmen zahlen lassen?

Müssten die Verursacher der Luftverschmutzung für die Schäden aufkommen, ließe sich viel Leid ersparen, glaubt die US-Wissenschaftlerin und Professorin Janet Currie. Currie arbeitet an der New Yorker Columbia Universität im Bereich Ökologie, sie hat sich der Fragestellung mit Mitteln aus ihrem Wissensgebiet genähert. "Schädliche Emissionen können als Preisproblem angesehen werden", erklärt die Ökonomin. "Fabriken entlassen toxische Substanzen in die Atmosphäre, bezahlen aber nichts für diese Verschmutzung. Es gäbe eine geringere Gefährdung für die Kinder, die die Gifte aufnehmen, wenn die Erzeuger auch die Folgekosten tragen müssten."

Weniger Gifte, geringere Sterberate

In einer Studie hat die Forscherin mit ihrem Team belegt, dass der tägliche Ausstoß von zehn Umweltgiften, darunter beispielsweise Kadmium, Toluol und Epichlorhydrin, ein geringes Geburtsgewicht, Frühgeburten und Kindstod auslösen können. Es hat sich bei der Untersuchung gezeigt, dass eine Reduzierung der freigesetzten Menge dieser drei Substanzen in den USA zwischen 1988 bis 1999 zu einer Senkung der Kindessterblichkeit um 3,9 Prozent geführt hat.

Staatliche Vorschriften für Unternehmer?

Doch allein um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, würden wohl die wenigsten Fabriken mehr Geld in die Verringerung der Schadstoffemissionen stecken. Gäbe es hingegen zum Beispiel eine staatliche Vorschrift, die die Verursacher zur Kostenübernahme zwingen würde, könnte sich daraus nicht nur für Kinder eine Verbesserung der Lage ergeben.


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