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Künstliche Befruchtung: Klinik verlost menschliche Eizelle

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Künstliche Befruchtung  

Britische Klinik verlost menschliche Eizelle

18.03.2010, 15:22 Uhr | AFP

Künstliche Befruchtung: Klinik verlost menschliche Eizelle. Künstliche Befruchtung: Entwickelt sich aus dem Kinderwunsch ein Riesengeschäft?

Künstliche Befruchtung: Entwickelt sich aus dem Kinderwunsch ein Riesengeschäft? (Quelle: imago)

Um das Geschäft anzukurbeln, verlost eine britische Kinderwunsch-Klinik eine menschliche Eizelle nach Wunsch. Unter allen Teilnehmerinnen an einem Seminar über Eizell-Spenden und künstliche Befruchtungen in den USA werde eine Gewinnerin ermittelt, heißt es auf der Website der Klinik Bridge Centre. Diese bekomme kostenlos in den USA eine Eizelle eingesetzt, wobei die Gewinnerin selbst über Hautfarbe, soziales Milieu und Intelligenz der Spenderin entscheiden könne. Der Gewinn sei umgerechnet gut 14.000 Euro wert, erklärte ein Kliniksprecher.

Keine Raucherinnen, keine Dicken

Mit dem Gewinn-Spiel machte das Londoner Bridge Centre Werbung für ein gemeinsames Informationsseminar mit seiner US-Partnerklinik. Die Partnerklinik GIVF in Fairfax im Bundessstaat Virginia verspricht unter anderem, dass unter ihren Spendern keine Raucherinnen und keine Dicken seien.

Eizellen-Verkauf in den USA erlaubt

In Großbritannien ist der gewerbliche Verkauf menschlicher Eizellen verboten. Kommt es trotzdem zu Spenden, muss die Spenderin sich damit einverstanden erklären, dass das Kind mit Erreichen des 18. Lebensjahr ein Anrecht auf Informationen über seine biologische Herkunft hat. In den USA dagegen dürfen Frauen Eizellen verkaufen, was bei "guter Herkunft" um die 10.000 Dollar (7300 Euro) einbringen kann.

Menschliches Leben wird zur kommerziellen Ware

Fast zwangsläufig geriet die "One-Baby-for-free"-Aktion in die Kritik: Viele haben Angst um das seelische Wohl des Kindes, wenn es später erfahren sollte, dass es das Resultat eines "Lotterie-Gewinns" ist. Andere verweisen darauf, dass die Eizellenspenderinnen ein gesundheitliches Risiko eingehen: Gerade Frauen aus ärmeren Verhältnissen könne das zu verdienende Geld dazu verleiten, einen Teil ihres Körpers zu verkaufen. Hier werde für Werbezwecke menschliches Leben zur kommerziellen Ware umfunktioniert. Zahlreiche Kritiker fürchten, dass aus dem Kinderwunsch ein Riesengeschäft werden könnte.

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