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Mehrlingsschwangerschaft  

Achtlingsmutter: Experten erheben schwere Vorwürfe gegen Sulemans Arzt

19.10.2010, 10:18 Uhr | Spiegel Online

Schwangerschaft: Experten erheben schwere Vorwürfe gegen Nadya Sulemans Arzt. Achtlingsmutter Nadya Suleman. (Bild: ap)

Achtlingsmutter Nadya Suleman. (Bild: ap)

Hat der Arzt von Nadya Suleman seine Pflichten verletzt? Michael Kamrava implantierte der Achtlingsmutter ein Dutzend Embryonen - zwei wären laut Richtlinien erlaubt gewesen. Nun muss der Mediziner um seine Zulassung fürchten.

"Octomum" hat 14 Kinder

Als Nadya Suleman sich im Juli 2008 einer In-Vitro-Befruchtung unterzog, war sie 33 Jahre alt, arbeitslos und alleinerziehende Mutter von sechs Kindern. Doch Suleman wollte weitere Kinder. Am 19. Juli 2008 pflanzte ihr der Arzt Michael Kamrava daher zwölf Embryonen ein. Im Januar 2009 brachte Suleman Achtlinge zur Welt - neun Wochen vor dem eigentlichen Geburtstermin. Seither ist sie als sogenannte "Octomum" zu zweifelhaftem Ruhm gelangt.

Vorwürfe gegen Sulemans Arzt

Nun muss sich ihr Arzt vor einem Gericht in Los Angeles verantworten. Neben Suleman soll er auch zwei weitere Patienten nicht angemessen behandelt haben. Laut "Los Angeles Times" haben Experten ausgesagt, Kamrava habe es versäumt, Suleman vor der Behandlung psychologisch zu untersuchen. Außerdem habe er ihr zu viele Embryonen eingepflanzt und sie ein Dutzend Mal behandelt, um weitere Embryonen zu zeugen - statt bereits eingefrorene für die Behandlung zu verwenden. So seien derzeit noch immer 29 Embryonen eingefroren.

Vorgehen des Arztes "weit ab von der Norm"

Der Grund ist laut einem Experten der University of California offenbar das Honorar gewesen: Mit jeder weiteren Befruchtung habe der Mediziner 18.000 Dollar verdient. Das Implantieren eines bereits eingefrorenen Embryos hätte dagegen nur ein Fünftel der Kosten verursacht. Auch unter besonderen Umständen sei dieses Vorgehen "weit ab von der Norm" gewesen, zitiert die Los Angeles Times den Experten von der Universität. Nach nationalen Richtlinien habe Kamrava Suleman wegen ihres Alters und der vorausgegangenen Schwangerschaften maximal zwei Embryonen implantieren dürfen.

Arzt droht Verlust der ärztlichen Zulassung

Sollte sich in dem Verfahren herausstellen, dass Kamrava grob nachlässig mit seinen Patientinnen verfahren ist, kann er seine Zulassung verlieren. Kamrava selbst hat sich seit der Geburt der Achtlinge kaum öffentlich geäußert. In einem Interview sagte er im vergangenen Jahr, Suleman sei "unter den Umständen" richtig behandelt worden.

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