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Fruchtwasserpunktion oftmals unnötig

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Vorsorgeuntersuchungen  

Fruchtwasserpunktion könnte oft vermieden werden

12.11.2010, 10:49 Uhr | ots

Fruchtwasserpunktion oftmals unnötig . Vorsorgeuntersuchungen: Fruchtwasserpunktionen ließen sich oft vermeiden. (Bild: Archiv)

Vorsorgeuntersuchungen: Fruchtwasserpunktionen ließen sich oft vermeiden. (Bild: Archiv) (Quelle: t-online.de)

Schwangeren, die älter als 35 Jahre sind, wird heute von ihren Ärzten immer noch oft empfohlen, durch eine Fruchtwasserpunktion Chromosomenfehler beim ungeborenen Kind aufzuspüren. Führende Experten in der Medizinforschung kritisieren dieses Standardverfahren wegen seiner Risiken inzwischen als nicht mehr zeitgemäß.

Risiko einer Fehlgeburt

So weist beispielsweise Professor Eberhard Merz, Chefarzt der Frauenklinik am Krankenhaus Nordwest in Frankfurt am Main im Apothekenmagazin "BABY und Familie" darauf hin, dass immer mehr Frauen in höherem Alter ihr erstes Kind bekommen. Nach dem in seinen Augen überholten Standardverfahren müsste heute jede vierte Schwangere diese Untersuchung machen lassen. "Das birgt Risiken", warnt der erfahrene Facharzt. "Nach einer Fruchtwasseruntersuchung kommt es zum Beispiel bei einer von 200 Frauen zur Fehlgeburt."

Risikoärmere Methode vorziehen

Merz empfiehlt statt dessen das Ersttrimester-Screening. Dabei werden im Blut der Schwangeren biochemische Marker aufgespürt und die Ungeborenen per Ultraschall untersucht. Die Fruchtwasseruntersuchung, die eindeutige Aussagen möglich macht, kommt nur noch dann zur Anwendung, wenn der Befund des Screenings unklar ist. Einen Vorteil sieht Merz auch darin, dass die neue Untersuchungsmethode allen Schwangeren angeboten werden kann. "So werden auch jüngere werdende Mütter, die ein erhöhtes Risiko haben, identifiziert", so der Frankfurter Mediziner.

Keine Kostenübernahme durch die Kassen

Merz ist Vorsitzender der Fetal Medicine Foundation Deutschland, die bereits 4000 Ärzte für das Ersttrimester-Screening ausgebildet hat. Noch müssen Frauen die Untersuchung selbst bezahlen. Sie kostet zwischen 80 und 200 Euro. "Die Kassen übernehmen den Test nicht, obwohl sie damit sparen könnten", bedauert Merz die Haltung der Krankenkassen.

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