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Nahrungsergänzungsmittel werden in der Schwangerschaft oft zu hoch dosiert eingenommen

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 (Quelle: Pampers)

Nahrungsergänzungsmittel  

Schwangere und Stillende nehmen Folsäure und Eisen zu hoch dosiert ein

10.10.2017, 08:24 Uhr | dpa, dpa-tmn

Nahrungsergänzungsmittel werden in der Schwangerschaft oft zu hoch dosiert eingenommen. Schwangere Frau mit Glas Wasser und Tabletten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/KatarzynaBialasiewicz)

Viele Schwangere nehmen Folsäure oder andere Ergänzungsmittel ein. Dabei sollten sie auf eine richtige Dosierung achten. (Quelle: KatarzynaBialasiewicz/Thinkstock by Getty-Images)

In der Schwangerschaft werden bestimmte Nahrungsergänzungsmittel empfohlen, um Fehlbildungen zu verhindern. Jedoch werden die Präparate häufig falsch dosiert. Teilweise nehmen Schwangere sie zu spät oder in zu hoher Dosis ein. Das hat eine Studie ergeben.

Fast alle Schwangere nehmen Ergänzungsmittel

Eine Studie der Technischen Universität in München (TUM) zeigte, dass 97 Prozent der Befragten in der Schwangerschaft mindestens ein Ergänzungspräparat eingenommen hatten, zwei Drittel sogar schon vorher. Für die Studie wurden 522 Frauen in den ersten drei Tagen nach der Entbindung befragt. Die Mengen variierten dabei jedoch sehr stark.

Folsäure zu hoch dosiert

Die Einnahme von Folsäure schwankte zwischen 0,2 und 5 Milligramm pro Tag. Empfohlen werden 0,4 Milligramm pro Tag, die nach Möglichkeit schon vier Wochen vor einer Schwangerschaft genommen werden sollten. Dies hielt aber nur ein Drittel der Frauen ein. Folsäure gilt als Nährstoff, der Neuralrohrdefekte beim Ungeborenen verhindern kann.

Zu viel Eisen kann Ungeborenem schaden

Zu hoch dosiert wurden auch Eisenpräparate. Hier schwankte die geschluckte Menge zwischen vier und 600 Milligramm am Tag. Diese hohen Dosen könnten dem Ungeborenen sogar schaden, warnten die Münchener Forscher. Die Studie ergab auch, dass drei Viertel der befragten Frauen zusätzlich Magnesium einnahmen. Ein Nutzen sei aber wissenschaftlich nicht belegt.

Auch Stillende nehmen zu hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel für Stillende sind häufig überdosiert. Einige Produkte liegen mit ihren Inhaltsstoffen weit über den Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung, unter anderem bei Selen, Zink oder Folsäure. Das hat die Verbraucherzentrale Hamburg in einem Test von 14 Kombimitteln herausgefunden. Häufig richten sich die Tabletten sowohl an Schwangere als auch an Stillende – und das, obwohl in diesen Lebensphasen ein ganz unterschiedlicher Nährstoffbedarf besteht.

Verbraucherzentrale Hamburg rät zu abwechslungsreicher Ernährung

Die Vielfalt an Nahrungsergänzungsmitteln erschwere Frauen den Überblick. Orientierung zu Inhaltsstoffen und Nutzen fänden sich lediglich auf der Verpackung oder auf Internetseiten, mit teils widersprüchlichen Angaben. Wer sich abwechslungsreich ernährt, kann laut Verbraucherzentrale in der Regel auf Zusatzpräparate verzichten.

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