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Schwangerschaftsanzeichen: Typische Symptome

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Symptome richtig deuten  

Erste Schwangerschaftsanzeichen: Wann treten sie auf?

29.09.2017, 11:37 Uhr | pg, t-online.de

Schwangerschaftsanzeichen: Typische Symptome . Ein Schwangerschaftstest kann Ihnen innerhalb von Sekunden anzeigen, ob Sie schwanger sind (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Shironsov)

Hat schon vielen Frauen Gewissheit gegeben: Der Schwangerschaftstest (Quelle: Shironsov/Thinkstock by Getty-Images)

Viele Frauen halten das Ausbleiben der Regel in den ersten Wochen nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr für ein sicheres Schwangerschaftsanzeichen. Doch bestimmte Symptome können sich bereits früher bemerkbar machen. Besonders anhaltende Übelkeit, Ausfluss und plötzliche Müdigkeit können auf eine Schwangerschaft hindeuten. Viele Frauen klagen zum Beispiel auch über ein Spannungsgefühl in den Brüsten. Nicht immer muss das jedoch gleich eine Schwangerschaft bedeuten.

Wann zeigen sich erste Schwangerschaftsanzeichen?

Kommt es kurz nach dem Eisprung zu einer Befruchtung der Eizelle, ist das üblicherweise noch nicht mit körperlichen Anzeichen verbunden. Der sich entwickelnde Embryo nistet sich etwa fünf bis sechs Tage nach der Befruchtung in der Gebärmutter ein, was wiederum einige Tage in Anspruch nimmt. Ab diesem Zeitpunkt ist es theoretisch möglich, dass die Frau etwas von der beginnenden Schwangerschaft bemerkt.

Manche Frauen registrieren die ersten Schwangerschaftssymptome tatsächlich bereits wenige Tage nach der Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter. Andere vermuten erst mit dem Ausbleiben der Regelblutung, dass sie schwanger sein könnten.

Typische Schwangerschaftsanzeichen

Eine Frage, die fast alle Frauen umtreibt: "Bin ich schwanger?" Es gibt viele Anzeichen, die laut dem Portal "Frauenärzte im Netz" auf eine Schwangerschaft hindeuten können. Diese lassen sich in unsichere, wahrscheinlich und sichere Symptome einteilen.

Unsichere Schwangerschaftsanzeichen in den ersten Wochen:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit
  • Unwohlsein
  • Spannungsgefühl in den Brüsten mit erhöhter Berührungsempfindlichkeit der Brust
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schwindel, Kreislaufprobleme
  • Hitzewallungen
  • Schmerzen in Rücken, Bauch und Unterleib
  • Veränderung der Körpertemperatur: Die Basaltemperatur bleibt kurz vor der zu erwartenden Regelblutung hoch, anstatt zu sinken
  • vermehrter Harndrang
  • vermehrter Scheidenausfluss
  • veränderte Geruchs- und Geschmackswahrnehmung
  • Appetit auf Speisen, die Sie sonst nicht essen bishin zu regelrechten Essensgelüsten und Heißhunger
  • Plötzliche Abneigung vor bestimmten Lebensmitteln, die Sie sonst essen oder vor Genussgiften wie Zigaretten und Alkohol
  • Verdauungsprobleme wie etwa Durchfall
  • kurze Blutung beim Einnistung des Embryos in der Gebärmutter

Frau verzieht das Gesicht wegen des Geruchs von Kaffee (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/monkeybusinessimages)Während der Schwangerschaft verändert sich der Geruchssinn: Angenehme Gerüche können plötzlich zu Übelkeit führen (Quelle: monkeybusinessimages/Thinkstock by Getty-Images)

Wahrscheinliche Anzeichen in den ersten Schwangerschaftswochen:

  • Ausbleiben der Periode
  • eine Erhöhung der Basaltemperatur über einen Zeitraum von mehr als 18 Tagen
  • dunklere Färbung der Brustwarzenhöfe und Vergrößerung der Brustwarzen und Brüste
  • ein positiver Schwangerschaftstest
  • Veränderung der Gebärmutter

Sichere Schwangerschaftsanzeichen in den ersten Wochen:

  • Herzschlag und Bewegungen des Ungeborenen
  • Nachweis des Fötus mithilfe von Ultraschall

Schwanger oder PMS?

Nicht immer ist es leicht, die ersten körperlichen Anzeichen richtig zu deuten: Handelt es sich um erste Schwangerschaftsanzeichen oder bereitet sich der Körper nur auf das Einsetzen der Regel vor? Gerade Unterleibskrämpfe, Stimmungsschwankungen und ein Spannungsgefühl in den Brüsten treten bei vielen Frauen auch beim Prämenstruellen Syndrom (PMS) auf.

Es ist daher zu empfehlen, gerade in den ersten Tagen nicht allzu viel in solche Anzeichen hineinzuinterpretieren und zunächst den Stichtag der nächsten Blutung abzuwarten. Setzt diese nicht ein, sollten Sie als Nächstes einen Schwangerschaftsfrühtest machen.

Schwanger trotz Pille

Kann man trotz Pille schwanger werden? Ja, kann man. Eine ungewollte Schwangerschaft trotz Pilleneinnahme geht in der Regel auf Anwendungsfehler zurück, etwa wenn Sie die Einnahme vergessen oder verschoben haben oder die Wirkung durch Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen und Durchfall außer Kraft gesetzt wurde. Auch Erkrankungen gefährden die Wirkung der Pille, wie etwa Morbus Crohn und Mukoviszidose. Auch extremes Untergewicht, starkes Rauchen und einseitige Ernährung können die Zuverlässigkeit der Pille herabsetzen.

Ebenso können Medikamente die Wirkung der Pille beeinflussen, wie etwa Antibiotika, Antipilzmittel, Antihistaminika, Antiepileptika, Malariamittel oder Chemotherapeutika. Auch frei verkäufliche Arznei mit Johanniskraut vermindern die Wirkweise der Pille.

Denoch: Der Pearl-Index liegt je nach Pillenpräparat zwischen 0,1 und 0,9 und ist damit eines der sichersten und zuverlässigsten Verhütungsmittel. 

Schwanger trotz Periode

Manche Frauen berichten, trotz Periode schwanger gewesen zu sein. Dies ist jedoch nicht möglich. In diesen Fällen verwechseln Frauen oftmals eine Einnistungsblutung mit ihrer Menstruationsblutung.

Nach der Befruchtung wandert das befruchtete Ei (Blastozyste) durch den Eileiter Richtung Gebärmutter und nistet sich – wie ein Ei in einem Nest (lat. nidus, Nest) – in der Gebärmutterschleimhaut ein. Dieses Einnisten nennt man auch Nidation. Beim Einwandern der Bastozyste in die Gebärmutterwand können kleine Blutgefäße beschädigt werden, was eine schwache Blutung zur Folge haben kann. Gynäkologen sprechen dabei von einer Nidationsblutung (Implantationsblutung oder Einnistungsblutung).

Wann kommt es zu einer Nidationsblutung?

Oftmals verläuft eine Einnistungsblutung nur im Inneren des Körpers, sodass die meisten Frauen sie nicht bemerken. Sie entsteht zwischen dem siebten und zwölften Tag nach der Befruchtung. Das erste Anheften der befruchteten Eizelle beginnt etwa fünf bis zehn Tage nach der Befruchtung. Etwa zwölf Tage nach der Befruchtung ist der Vorgang der Nidation (Implantation) abgeschlossen. Doch Achtung: Sie ist kein verlässliches Zeichen für eine Schwangerschaft.

Unterschiede zwischen einer Nidationsblutung und einer Periode

  • Blut: Das Blut einer Nidationsblutung ist hell-rötlich, vorwiegend in Form einer Schmierblutung, während es bei der Monatsblutung dunkelrot bis braun ist. Die Farbe sollte aber nicht überinterpretiert werden: Auch eine Einnistungsblutung kann bräunlich sein.
  • Zeitpunkt: Die Menstruation beginnt etwa vierzehn Tage nach dem Eisprung. Kommt es früher im Zyklus zu einer Blutung, also etwa fünf bis zehn Tage nach dem Eisprung, handelt es sich vermutlich um eine Einnistungsblutung. In der Regel schmerzt diese nicht.
  • Dauer: Die Nidationsblutung ist meist leicht und nach zwei Tagen vorüber, während die Periode relativ stark verläuft und drei bis fünf Tage andauert.

Erste Hilfe: Schwangerschaftstest

Falls Sie sich unsicher sind, ob Sie schwanger sind oder nicht, sollten Sie Ihren Frauenarzt konsultieren. Zuvor können sie auch einen Schwangerschaftstest machen. Dieser misst das Hormon Humanes Choriongonadotropin (HCG) im Urin, das entsteht, wenn sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter eingenistet hat.

Der Zeitpunkt ist entscheidend: Ein häuslicher Schwangerschaftstest kann frühestens am ersten Tag der zu erwartenden Periode gemacht werden. Wenn Sie den Test sehr früh durchführen und er ein negatives Ergebnis anzeigt, kann es durchaus sein, dass Sie dennoch schwanger sind. Dann ist es ratsam, den Test einige Tage später noch einmal zu wiederholen. Wenn er positiv ausfällt, ist er zuverlässig. Die Fehlerquote dieser Schwangerschaftstests liegt bei rund einem Prozent, also einer von Hundert Tests liegt im Durchschnitt falsch.

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