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Schwangere haben mehr schwere Autounfälle als andere Frauen

13.05.2014, 08:42 Uhr | dpa

Schwangere haben mehr schwere Autounfälle als andere Frauen . Schwangere haben mehr schwere Autounfälle als andere Frauen - aber immer weniger als Männer in der gleichen Altersgruppe. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schwangere haben mehr schwere Autounfälle als andere Frauen - aber immer weniger als Männer in der gleichen Altersgruppe. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Müde, zerstreut, unkonzentriert - woran liegt es? Frauen haben im zweiten Drittel der Schwangerschaft ein stark erhöhtes Unfallrisiko. Insgesamt liegt es während der Schwangerschaft jedoch nicht so hoch wie das gleichaltriger Männer.

Im zweiten Drittel der Schwangerschaft steigt bei Frauen das Risiko für einen schweren Verkehrsunfall deutlich an. Das ergab eine Auswertung der Daten von mehr als 500.000 Schwangeren in Kanada, die im "Canadian Medical Association Journal" veröffentlicht wurde. Donald Redelmeier und seine Kollegen vom Sunnybrook Health Sciences Centre in Toronto untersuchten das Unfallrisiko der Frauen während eines Zeitraums von fünf Jahren.

Zahl der Unfälle steigt um die Hälfte an

Im zweiten Schwangerschaftsdrittel stieg die Anzahl der Unfälle mit mindestens zwei beteiligten Fahrzeugen, bei denen eine medizinische Notversorgung erforderlich wurde, fast um die Hälfte an. Während den Frauen als Fahrerin in den Jahren vor der Schwangerschaft durchschnittlich 177 solcher Unfälle im Monat passierten, erhöhte sich diese Zahl im zweiten Trimester auf monatlich 252 Unfälle. Die Studie beachtete dabei nicht, wer Verursacher war. Schwangere als Fußgängerin oder Mitfahrerin hatten in dem Zeitraum jedoch keine derartige Erhöhung an Unfällen.

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Sind Sie in der Schwangerschaft vorsichtiger Auto gefahren?

Diese Faktoren steigert das Unfallrisiko

Die Forscher führen das gestiegene Unfallrisiko im zweiten Schwangerschaftsdrittel auf häufige Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Zerstreutheit zurück. Zur Mitte der Schwangerschaft treten diese Einschränkungen zusehends auf, obwohl oft noch wenig körperliche Veränderungen wahrnehmbar sind. Daher könne es gerade dann leicht zu einer Selbstüberschätzung der Schwangeren kommen, vermuten Redelmeier und seine Kollegen.

Vorsichtiger fahren

Die Wissenschaftler sehen ihre Ergebnisse nicht als Aufforderung an Schwangere, nicht mehr zu fahren, sondern dabei vorsichtiger zu sein. Die Studie unterstreiche, dass sicheres Fahren zu einer guten Schwangerschaftsvorsorge gehöre, erläutert Redelmeier. "Das absolute Unfallrisiko ist bei Schwangeren aber immer noch geringer als bei Männern der gleichen Altersgruppe."

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