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Grippe: Frauenärzte empfehlen Impfung für Schwangere

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Grippezeit naht  

Frauenärzte empfehlen Grippeimpfung für Schwangere

24.09.2014, 15:31 Uhr | dpa-tmn

Grippe: Frauenärzte empfehlen Impfung für Schwangere. Grippeimpfung: Für Schwangere gibt es auch spezielle Mittel ohne Wirkverstärker sowie ohne Konservierungsstoffe und Antibiotika. (Quelle: dpa)

Grippeimpfung: Für Schwangere gibt es auch spezielle Mittel ohne Wirkverstärker sowie ohne Konservierungsstoffe und Antibiotika. (Quelle: dpa)

Schwangere sollten sich gegen Grippe impfen lassen. Denn erkranken sie an der Influenza, besteht ein erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt sowie Komplikationen wie eine Lungenentzündung. Darauf weist Christian Albring vom Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München hin. Die Impfung mit den in Deutschland zugelassenen Stoffen für Erwachsene sei grundsätzlich in jedem Stadium der Schwangerschaft unbedenklich.

Die Sicherheit wurde sowohl für Schwangere als auch für Ungeborene bestätigt, so Albring. Es gebe sogar Impfstoffe für Schwangere ohne Wirkverstärker sowie Mittel ohne Konservierungsstoffe und Antibiotika.

Impfung schützt auch Neugeborene

Der Impfschutz während der Schwangerschaft wirkt sich auch auf das Kind nach der Geburt aus: Die Antikörper, die die Frau über die Gebärmutter weitergibt, verleihen dem Neugeborenen in den ersten Monaten einen gewissen Schutz. Die Impfstoffe sind für Kinder unter sechs Monaten noch nicht zugelassen.

UMFRAGE
Lassen Sie sich gegen die Grippe impfen?

Wann geimpft werden sollte

Auch die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel. Hat die Schwangere eine chronische Erkrankung und ist daher das Risiko von Komplikationen bei einer Grippe erhöht, könne aber laut dem Gynäkologen Albring auch schon in den ersten Monaten geimpft werden. Ebenfalls möglich ist die Immunisierung während der Stillzeit, eine Stillpause sei nicht nötig.

Kosten werden übernommen

Der Schutz ist den Angaben zufolge in der Regel sieben bis 14 Tage nach der Impfung voll ausgeprägt und sechs bis zwölf Monate wirksam. Die Kosten für die Impfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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