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Tarot: Was Sie übers Kartenlegen wissen sollten

21.03.2013, 17:11 Uhr | viversum.de

Tarot: Kartenlegen online. Tarot: 78 Karten deuten Ihre Zukunft. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Tarot: 78 Karten deuten Ihre Zukunft. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Tarot kommt aus dem Französischen und bezeichnet ein Kartenspiel, das hauptsächlich im Bereich des Wahrsagens benutzt wird. Mit den Karten kann der Deuter etwas über die Situation, eine Person und die Zukunft sagen, ohne faktisches Wissen zu benötigen. Dabei wird meistens ein Kartensatz aus 78 Blatt benutzt. Dieser wiederum wird in so genannte Arkana unterteilt: 22 große und 56 kleine Arkana. Der Begriff "Arkana" stammt von dem dem lateinischen Wort „arcanum“, was so viel wie Geheimnis bedeutet.

Tarot: Herkunft und Entstehungsgeschichte

Wie ist Tarot entstanden? Und woher kommen Tarotkarten? Darüber liegen lediglich Informationen aus historischen Aufzeichnungen vor. Generell sind Spielkarten in Europa seit dem Ende des 14. Jahrhunderts bekannt. Das erste tarotähnliche Kartenspiel stammt allerdings wahrscheinlich aus der islamischen Welt. Zum Vorhersagen der Zukunft oder zur Hilfestellung bei Problemen dienten die Karten damals allerdings. Es handelte sich vielmehr um reine Spielkarten. Tarotkarten im heutigen Sinn entstanden erst Ende des 18. Jahrhunderts. 1781 tauchten in historischen Schriften erstmals Hinweise über die esoterische Verwendung auf. Die Benutzung des Tarots als Deutungssystem gewann fortan an Einfluss und ist derzeit auf ihrem Höhepunkt.

Tarotkarten bestehen aus der großen und der kleinen Arkana

Tarotkarten setzen sich aus der großen und der kleinen Arkana zusammen. Die große Arkana umfasst 22 Einzelmotive, die aufgrund ihrer Nummerierung eine genaue Reihenfolge bilden. Bekannte Motive sind zum Beispiel der Narr, der Magier, die Hohepriesterin, die Herrscherin sowie die Liebenden. Sie gelten als Symbole auf dem Lebensweg des Menschen. Die 56 Karten der kleinen Arkana sind in vier Serien unterteilt: Schwerter, Stäbe, Kelche und Münzen. Schwerter stehen für das Element Luft sowie den Intellekt. Stäbe symbolisieren das Element Feuer, die Tatkraft und den Willen. Die Kelche sind als Sinnbild für das Element Wasser und für Emotionen zu sehen. Münzen repräsentieren das Element Erde sowie Materielles und Praktisches.

Rider-Waite-Tarot ist eines der wichtigsten Kartendecks

Doch Tarot ist nicht gleich Tarot: Es gibt verschiedene Kartendecks. Zu den bekanntesten und wichtigsten gehören das Marseille-Tarot, das Crowley-Tarot sowie das Rider-Waite-Tarot. Die Motive für das Marseille-Tarot sind im 16. Jahrhundert in Frankreich entstanden. Den Namen verdankt das Tarot der Hafenstadtstadt Marseille, wo die Karten vorwiegend produziert wurden. Die Karten für das Crowley-Tarot wurden von seinem Namensgeber Aleister Crowley und der Künstlerin Frieda Harris in den 40er-Jahren des 20. Jahrhunderts geschaffen. Als Kartendeck inklusive Begleitbuch kam es aber erst 1969 auf den Markt. Das Rider-Waite-Tarot gibt es seit 1910. Entwickelt wurde es von Arthur Edward Waite.

Lenormand ist besonders beliebt

Beliebt sind auch die Lenormand-Karten. Wegen ihrer Motive und Legemustersind sie aber kein Tarot im klassischen Sinn, sondern Wahrsagerkarten. Ihren Namen verdanken Sie der französischen Wahrsagerin Marie Anne Adeláide Lenormand. Neben dem großen Lenormand-Kartendeck mit 54 Karten (Grand Lenormand) gibt es noch das kleine Deck, das aus 36 Karten (Petit Lenormand) besteht - so wie es heute fast ausschließlich zum Kartenlegen verwendet wird.

Visconti-Sforza-Tarot ist das älteste Tarot

Das älteste, mit noch 74 Karten fast völlig erhaltene Tarot, ist das Visconti-Sforza-Tarot. Entstanden ist es in Italien in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Seinen Namen erhielt das Tarot vom damaligen Herzog von Mailand, Filippo Maria Visconti (1392 - 1447), der diese Karten als Spielkarten bestellte.

Legesystem hängt von Fragestellung ab

Um die Karten der verschiedenen Tarotdecks richtig deuten zu können, gibt es zahlreiche Legesysteme. Diese können nur aus zwei Karten bestehen, mehrere Karten mit einbeziehen oder alle Karten eines Tarotdecks umfassen. Welche Legemethode angewendet wird, hängt zum einen von dem jeweiligen Tarot und zum anderen von der Fragestellung ab. Einfache Tarot-Legesysteme sind die Tarot-Tageskarte, Doppelpack, Ich & Du, Pro- und Contra und das kleine Kreuz. Für komplexe Fragestellungen bieten sich das Rad der Jahreszeiten, das Alte Keltenkreuz, das Zigeunertarot, das Hufeisen, das Entscheidungsspiel, die 4 Ebenen, die Charakterlegung oder die Große Tafel an.


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