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VERBRAUCHER-TIPPS | FITNESS  

Fitnessstudioverträge: Darauf sollten Sie achten

22.03.2008, 11:12 Uhr | ali/afp

VERBRAUCHER: Achten Sie bei Fitnessstudio-Verträgen auf das Kleingedruckte. (Foto: Imago)Achten Sie bei Fitnessstudio-Verträgen auf das Kleingedruckte. (Foto: Imago)Nach den kalten Tagen zieht es viele Hobbysportler wieder verstärkt ins Fitnessstudio. Auch die Zahl von Neumitgliedern ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. In Leistung und Service meist sehr unterschiedlich, sind auch die Verträge der Muckibuden nicht immer auf den ersten Blick eindeutig. Für die Nutzung der Geräte, die Teilnahme an Kursen und die Betreuung durch Trainer verlangen die Studios Monatsbeiträge, die zwischen 20 und 100 Euro schwanken können. Um keine unangenehme und teure Überraschung zu erleben, sollten Freizeitsportler vor Vertragsabschluss das Kleingedruckte genau lesen.

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Zuwachs bei Fitnessstudioanmeldungen

Die Zahl der Mitglieder in Fitnessstudios ist im vergangenen Jahr erneut stark gestiegen, wie aus der Jahresbilanz des Arbeitgeberverbands Deutscher Fitness- und Gesundheitsanlagen (DSSV) in Hamburg hervorgeht. Rund 5,25 Millionen Deutsche hatten im Jahr 2007 eine Mitgliedschaft. Im Jahr davor waren es etwa 4,56 Millionen. Aber bei allem löblichen, sportlichen Ehrgeiz sollte man auf die Rahmenbedingungen achten, damit die Trainingsmotivation nicht durch Vertragsklauseln, die manchmal unnötig Geld kosten, ausgebremst wird.

Probezeit vereinbaren

Fitnesswillige sollten vor Vertragsabschluss Probestunden nehmen. Verbraucherschützer raten auch dann zu solchen Schnupperstunden, wenn diese extra bezahlt werden müssen. So kann der Freizeitsportler die Angebote mehrerer Studios testen und vergleichen. Wer sich noch nicht sicher ist, ob ihm das Training an den Geräten gefällt, sollte erstmal einen Vertrag auf Probe abschließen. Angebotene Preisvorteile für längere Verträge können auch noch später genutzt werden. Denn wer schnell unterschreibt und dann die Lust verliert, muss trotzdem zahlen.

Nicht länger als ein Jahr

Die meisten Fitnessstudios schließen die Verträge über eine bestimmte Laufzeit ab. Sechs Monate sind laut Verbraucherschützern in Ordnung, Verträge von einem Jahr gerade noch akzeptabel. Oft verlängern sich die Verträge automatisch, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. Dabei darf die Verlängerungsdauer aber nicht über die ursprüngliche Laufzeit hinausgehen. So ist eine Verlängerung um sechs Monate bei einem Dreimonatsvertrag unzulässig. Verlängerungen um mehr als ein Jahr sind grundsätzlich verboten.

Ordentlich kündigen

Während der Grundlaufzeit aus einem Vertrag herauszukommen, ist nicht einfach. Eine ordentliche Kündigung kommt meist nur in Frage, wenn bestimmte Klauseln wie etwa die Vertragslaufzeit unwirksam sind. Eine finanzielle Notlage berechtigt nicht zur Kündigung. Doch selbst die gesetzlich erlaubte Kündigung aus wichtigem Grund ist oft schwer durchzuboxen. Wer in eine andere Stadt oder einen anderen Stadtteil zieht, kann sofort kündigen, wenn das Studio nur noch mit großem Aufwand zu erreichen ist.

Kündigungsgrund: Krankheit

Kündigen kann auch, wer ernst und dauerhaft erkrankt und von der Krankheit bei Vertragsschluss noch nichts wusste. Das Studio darf ein ärztliches, aber kein amtsärztliches Attest verlangen. Wer sich gleich nach Vertragsschluss verletzt, muss das Studio sofort darüber informieren und dann nicht den vollen Beitrag bezahlen. Schwangerschaft wird nicht immer als Kündigungsgrund anerkannt, oft ruht der Vertrag nur beitragsfrei für die Dauer der Schwangerschaft.

Kleingedrucktes beachten

Klauseln, die die Mitnahme eigener Getränke ins Studio verbieten, sind nach Meinung der Gerichte grundsätzlich unwirksam, weil nicht gewährleistet ist, dass der Kunde die Getränke im Studio zu angemessenen Preisen kaufen kann. Solche Verbotsklauseln sind nur dann in Ordnung, wenn es im Studio Getränke zu handelsüblichen, also moderaten Preisen gibt.

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