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Wellness-Getränke: Viel Geld für wenig Frucht

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VERBRAUCHER | WELLNESDRINKS  

Erfrischungsgetränke: Viel Geld für wenig Frucht

08.04.2008, 17:15 Uhr | bri

Ein dicker Apfel auf dem Etikett, aber kein Tröpfchen Apfelsaft im Getränk. (Foto: Hersteller)Ein dicker Apfel auf dem Etikett, aber kein Apfelsaft im Getränk. (Foto: Hersteller)Die prallen Äpfel oder Orangen auf dem Etikett versprechen ein fruchtiges und gesundes Trinkerlebnis, doch die Realität sieht bei vielen Erfrischungsgetränken anders aus. In "Volvic Apfel" oder "Bonaqua Limette-Himbeer" steckt so gut wie kein Saft, dafür jede Menge Aromastoffe und Konservierungsmittel. Das ergab eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Hamburg. Die Verbraucherschützer hatten 20 Wellness- und Erfrischungsgetränke unter die Lupe genommen.

Zum Durchklicken Saftlose Erfrischungsgetränke

Maximal fünf Prozent Fruchtsaft

Von den 20 untersuchten Getränken warben 13 mit Früchten auf dem Etikett, sieben mit Obstnamen. In "Volvic Apfel" zum Beispiel steckt kein Tröpfchen Apfelsaft, aber auf dem Etikett prangt ein dicker Apfel. Neun weiteren Getränken waren ebenfalls saftlos. Nicht ein Wellnessdrink hatte mehr als fünf Prozent Saftgehalt.

Aromastoffe auch in Bio-Produkten

Damit es trotzdem nach Frucht schmeckt, mixen die Hersteller Aromastoffe in die Getränke. Selbst die getesteten Bioprodukte verzichten nicht auf Geschmacksmogelei. Sie verwenden natürliche Aromen, deren Ursprung lediglich natürlich sein muss. Entsprechend kommt zum Beispiel "Bionade" oder auch das "Bio-Citrus-Ananas-Erfrischungsgetränk" von REWE auch ohne jeglichen Fruchtsaft aus.

Viel Geld für wenig Frucht

In den Getränken stecken dagegen allerlei Konservierungsstoffe sowie das Säuerungsmittel Zitronensäure, das die Zähne schädigt. Außerdem Süßstoffe wie Aspartam oder auch Farbstoffe wie E122. Das einzige, was an einigen Getränken saftig ist, sind die Preise: Bei neun Produkten zahlt der Kunde über einen Euro pro Liter. Die Zutaten kosten für den Hersteller jedoch nur wenige Cent.

Selber mixen ist billiger und gesünder

Die Verbraucherschützer raten zum Selbermachen: Wasser gemixt mit echtem Fruchtsaft sei nicht nur billiger, sondern auch gesünder.

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