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Wäsche: Die größten Fehler beim Wäschewaschen

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Heiß waschen ist überflüssig  

Die größten Fehler beim Waschen

17.09.2017, 12:29 Uhr | ug, jmi, dpa-tmn

Wäsche: Die größten Fehler beim Wäschewaschen. Taking out clean washing load (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Ingram Publishing)

Die Dosierempfehlungen der Hersteller sollten Sie beachten. (Symbolbild) (Quelle: Ingram Publishing/Thinkstock by Getty-Images)

Bullauge auf, Schmutzwäsche rein, Waschmittel dazu, Maschine an: So leicht kann Waschen sein – und ebenso leicht schleichen sich dabei Fehler ein. Die Folge: Flecken sowie hohe Wasser- und Energiekosten. Sogar Schimmel kann in die vermeintlich saubere Wäsche gelangen. "Viel hilft eben nicht viel“, sagt Dirk Petersen von der Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH). Die typischen Fehler beim Wäsche Waschen.

Heiß waschen ist überflüssig

"Waschmittel sind heute so konzipiert, dass die Wäsche nicht wärmer als 30 bis 40 Grad gewaschen werden muss, um hygienisch sauber zu waschen“, so der Umweltexperte. Bei normaler Schmutzwäsche reichen niedrigere Temperaturen also völlig aus. Der Vorteil: Sie sparen Strom. Eine Maschine mit 30-Grad-Wäsche verbraucht nur ein Fünftel der Energie einer 60 Grad-Ladung. Eine Ausnahme gibt es aber: Wenn im Haushalt eine Krankheit kursiert, ist es sinnvoll, die Wäsche bei hohen Temperaturen zu waschen, um Keime abzutöten.

Zu viel Pulver – Schimmel in der Schublade

Viele Verbraucher neigen dazu, zu viel Waschmittel zu verwenden – und gefährden so schlimmstenfalls ihre Gesundheit. Der Grund: In der Schublade für das Waschmittel sammeln sich Rückstände, die vom Wasser nicht vollständig eingespült werden. Mit der Zeit bilden sich Schimmelsporen, die in die Wäsche gelangen und zu Hautrötungen oder sogar Allergien führen können. Daher sollten Sie die Schublade etwa alle zwei Monate reinigen, zum Beispiel mit einer Spülbürste.

Die richtige Dosierung

Jedes Waschmittel muss anders dosiert werden. Die Informationen dazu stehen jeweils auf der Verpackung. Was aber immer gleich ist: Die optimale Dosierung jedes Produktes bezieht sich auf eine bestimmte Wäschemenge. Bei einem Voll- und Colorwaschmittel sind dies 4,5 Kilogramm Textilien, bei einem Feinwaschmittel hingegen nur 2,5 Kilogramm. Darauf weist die Initiative Hausgeräte+ in Berlin hin. Gibt man mehr oder weniger Wäsche in die Trommel, muss die Menge des Waschmittels entsprechend angepasst werden.

Die Dosierempfehlungen der Hersteller sehen außerdem mehrere Verschmutzungsgrade vor:

  • Leicht verschmutzt: Hierzu zählt zum Beispiel kurz getragene Oberbekleidung ohne Flecken.
  • Normal verschmutzt: In diese Kategorie gehören einmal getragene Unterwäsche, mehrfach getragene Oberbekleidung mit leichten Flecken sowie Handtücher und Bettwäsche.
  • Stark verschmutzt: Das sind neben besonders dreckigen Textilien grundsätzlich auch Geschirr- und Küchenhandtücher und Babylätzchen sowie Kinder- und Fußballkleidung.

Nicht die volle Ladung

Wer die Wäschetrommel überlädt, riskiert, vergebens gewaschen zu haben. Wird die Wäsche regelrecht hinein gequetscht, kommen die Waschstücke nicht richtig in Bewegung und können nicht vernünftig umspült werden. „Dann stimmt das Verhältnis aus Temperatur, Wassermenge und Tensiden, also Fleckenlösern aus dem Waschmittel, nicht“, sagt Dirk Petersen von der VZHH. Die Wäsche wird bei voller Ladung nicht richtig sauber. Als Faustregel gilt: Zwischen Schmutzwäsche und Trommeldecke sollte Ihre Hand senkrecht noch Platz haben.

Herstellerhinweise beachten

Der Experte rät, sich beim Dosieren an den Angaben der Maschinen- und Waschmittelhersteller zu orientieren. Auf der Verpackung beziehungsweise in der Beschreibung der Maschine gibt es meistens eine Übersicht, welche Menge für welchen Schmutz ausreicht. "Dazu kann man sich als Verbraucher aktuelle Produktvergleiche wie von "Öko-Test" oder Stiftung Warentest ansehen, um zu wissen, welche Mittel aktuell am besten und verträglichsten waschen“, so Petersen.

Der Mythos Calgon

Eine weitere Fehlerquelle: Aus Angst vor Kalkschäden geben Verbraucher kräftig Enthärter und Entkalker zur Wäsche. Das ist nach Meinung des Experten unnötig. Waschmittel enthalten heutzutage neben Tensiden und Bleichmitteln ohnehin Enthärter. "Die Hersteller entsprechender Produkte verschweigen dies natürlich.“

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