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Krebsrisiko: Badeschlappen und Plastik-Clogs voller Schadstoffe

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SCHADSTOFFE  

Viele Plastikprodukte enthalten Schadstoffe

19.08.2008, 11:02 Uhr | cme, t-online.de

Badelatschen können krebserregende Gifte enthalten. (Foto: Imago)Badelatschen können krebserregende Gifte enthalten. (Foto: Imago)Badelatschen und Wasserbälle haben im Sommer Hochsaison. Doch viele dieser Plastikprodukte enthalten krebserregende Gifte. Wie das ZDF-Magazin "WISO" berichtet, wurden bei einer Stichprobe in fünf von acht untersuchten Produkten so genannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) gefunden. Drei Badeschlappen sowie ein Wasserball überschritten sogar den vom Handel selbst gesetzten Grenzwert von zehn Milligramm PAK pro Kilogramm Plastik. Bereits im Juni hatte das Magazin "Öko-Test" vor Schadstoffen in Plastik-Clogs gewarnt.

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"Nicht länger als 30 Sekunden auf der Haut tragen"

Trauriger Spitzenreiter war die Saunapantolette "Olympia" von Karstadt. Sie lag mit 151,7 Milligramm PAK pro Kilogramm Plastik mehr als 15-fach über dem selbstgesetzten Grenzwert. An zweiter Stelle folgte das günstigste Produkt, "DRS" von Rossmann, für 3,49 Euro (66,3 mg/kg). Auch die Plastik-Clogs "Sabine Trend" sowie der Wasserball "Globus" der Firma Friedola (gekauft bei Kaufhof) hielten den Grenzwert von zehn Milligramm pro Kilogramm Plastik nicht ein. "All diese Badeschlappen können gefahrlos nicht länger als dreißig Sekunden auf der bloßen Haut getragen werden", sagte Bernhard Schieffer vom Chemie-Institut Wartig gegenüber dem ZDF. Karstadt hat bereits reagiert und die betroffenen Badelatschen aus den Regalen genommen.

Gesetzlicher Grenzwert gefordert

"PAK kommen über Verunreinigungen in Weichmacheröfen oder auch als Ruß in die Gummiprodukte hinein. Sie sind krebserregend und können unfruchtbar machen", warnte Johanna Wurbs vom Umweltbundesamt. Die Expertin fordert einen gesetzlichen Grenzwert. Auch das Magazin "Öko-Test" hatte in seinen Untersuchungen von Plastik-Clogs im Juni fünf Produkte mit "stark erhöhten" PAK-Werten gefunden, wobei das Magazin bereits Werte ab einem Milligramm PAK als "stark erhöht" bezeichnete.

Unangenehm riechende Schuhe meiden

Die Tester des Magazins "Öko-Test" fanden in einigen Clogs auch Schwermetalle und gaben nur einem von 22 Produkten die Note "Sehr gut". Die Tester empfehlen, unangenehm riechende Schuhe im Regal stehen zu lassen. Allerdings können auch geruchsneutrale Produkte belastet sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, schützt seine Füße in den Clogs mit Socken oder Füßlingen.

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