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Melamin-Skandal  

Noch mehr verseuchte China-Bonbons gefunden

03.10.2008, 17:22 Uhr | dpa/AFP, AFP

Hände weg von "White Rabbit" Bonbons aus China. (Foto: AFP)Hände weg von "White Rabbit" Bonbons aus China. (Foto: AFP)Erneut haben Lebensmittelkontrolleure mit Melamin verseuchte Süßigkeiten gefunden. In Thüringen und Rheinland-Pfalz handelte es sich um die aus China stammenden Bonbons "White Rabbit" (Weißer Hase), in Bayern um Kekse. Der Grenzwert für die Chemikalie sei zum Teil um das Hundertfache überschritten worden, teilte das Gesundheitsministerium mit.

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Gesundheitsgefahr beim Verzehr großer Mengen

Vergangene Woche waren bereits in Asia-Läden in Baden-Württemberg verseuchte Bonbons entdeckt worden, die nach Angaben des Bundesverbraucherministeriums ein Vielfaches der zulässigen Menge Melamin enthielten. "Bei einem hohen Verzehr dieser Bonbons über einen längeren Zeitraum ist eine Schädigung der Gesundheit nicht ausgeschlossen", sagte Verbraucherstaatssekretär Gert Lindemann. Dies gelte etwa für ein dreijähriges Kind, das längere Zeit sieben Bonbons pro Tag lutsche.

Melamin täuscht höheren Eiweißgehalt vor

Melamin wird in der Industrie als Bindemittel verwendet. In China setzten wurde es Milchprodukten jedoch massenweise zugesetzt, um damit einen höheren Eiweißgehalt vorzutäuschen. In China erkrankten dadurch mehr als 50.000 Babys an Nierensteinen. Offiziellen Angaben zufolge waren vier Kinder gestorben, weil sie Milch getrunken hatten, die mit der giftigen Chemikalie versetzt war.

Grenzwerte um das sechsfache überschritten

Die in Koblenz entdeckten "White Rabbit"-Bonbons kamen nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes (LUA) auf einen Gehalt von 15 Milligramm Melamin pro Kilogramm, der Grenzwert liegt bei 2,5 Milligramm. Die belasteten Bonbons wurden aus den Regalen genommen. In Thüringen wurden außer den beanstandeten Süßwaren bislang keine weiteren aus China stammenden Lebensmittel mit Milchbestandteilen gefunden worden.

Vorgeschichte zum Melamin-Skandal:
Melamin Verseuchte Bonbons in Baden-Württemberg entdeckt
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