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Lidl verkauft kein Markenbier mehr in Einwegflaschen

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Pfand-Streit  

Lidl verkauft kein Markenbier mehr in Einwegflaschen

05.11.2008, 21:12 Uhr | bri/AFP/dpa

Lidl gibt im Pfandstreit nach. (Foto: ddp)Lidl gibt im Pfandstreit nach. (Foto: ddp)Der Discounter Lidl hat angekündigt, den Verkauf von Markenbieren in Glaseinwegflaschen bundesweit einzustellen. Der Grund: Die Deutschen Umwelthilfe (DUH) hatte mit Klage gedroht. Der Vorwurf: Der Discounter täusche seine Kunden, indem er Bier und Mixgetränke in Einwegflachen verkaufe, die Mehrwegflaschen täuschend ähnlich sähen. Die Kunden würden angeblich um ein Teil des Flaschenpfands geprellt.

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Unrechtmäßiger Gewinn beim Pfand

Die Umwelthilfe hatte ihre angedrohte Strafanzeige damit begründet, dass Lidl für jede in das Mehrwegsystem abgegebene Einwegflasche einen unrechtmäßigen Gewinn einstreiche. Viele Verbraucher kaufen demnach bei Lidl-Einwegflaschen und zahlen darauf 25 Cent Pfand. Geben die Kunden die Lidl-Flaschen im herkömmlichen Getränkehandel zurück, bekämen sie nur acht Cent als Pfand ausgezahlt und nicht die tatsächlich bezahlten 25 Cent, so die DUH.

Nur Restbestände werden noch verkauft

Lidl wies die Vorwürfe zurück. "In einem persönlichen Gespräch" habe Lidl der DUH aber dennoch zugesagt, den Verkauf von Markenbieren in Einwegflaschen einzustellen, teilte das Unternehmen mit. Damit wolle Lidl "Irritationen und Verwechslungen der Kunden" in Zukunft vermeiden. Nur bereits produzierte Bestände von Bieren würden noch verkauft und man prüfe derzeit Alternativen, um in Zukunft Markenbiere anbieten zu können.

Lidl kann Klage offenbar abwenden

Die DUH hatte angedroht, sie wolle gegen Lidl wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsgesetz klagen. Der Discounter könne juristische Schritte jedoch noch abwenden, wenn er den Verkauf der umstrittenen Einwegflaschen bis zum Wochenende einstelle.

Die Vorgeschichte: Lidl prellt angeblich Kunden beim Flaschenpfand

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