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Foodwatch kritisiert Zuckergehalt von "Capri-Sonne"

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Capri-Sonne  

Foodwatch kritisiert Zuckergehalt von "Capri-Sonne"

26.05.2009, 11:16 Uhr | AFP

Verbraucher-Tipps: Capri-Sonne enthält laut Foodwatch zu viel Zucker und zu wenig Frucht. (Foto: dpa)"Capri-Sonne" enthält laut Foodwatch zu viel Zucker und zu wenig Frucht. (Foto: dpa)Viel Zucker und Aroma, wenig Frucht: Jede Tüte "Capri-Sonne" ist eine kleine Zuckerbombe und somit schlecht für Kinder. Das bemängelt die Verbraucherorganisation Foodwatch bei dem beliebten Erfrischungsgetränk. Jede der Tüten mit 0,2 Liter Inhalt enthalte 6,5 Stück Würfelzucker, hat Foodwatch ausgerechnet. Außerdem steckten in dem Getränk kaum Früchte, obwohl es mit großen Früchten auf dem Etikett wirbt. In der bekanntesten "Capri-Sonne" mit Orangengeschmack stecken laut Foodwatch nur sieben Prozent Orangen, das seien etwas mehr als zwei Esslöffel. Der Hersteller wies die Vorwürfe zurück und erklärte, das Produkt sei sehr gut als Erfrischungsgetränk für Kinder geeignet.

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Aromastoffe unzureichend gekennzeichnet

Für den charakteristischen Geschmack des Getränks sorgen laut Foodwatch Aromastoffe. Die Verbraucherorganisation wies darauf hin, dass der "Capri-Sonne"-Hersteller Wild ein weltweit führender Aromen-Produzent ist. Die Verwendung von Aroma werde nur sehr klein auf der Verpackung vermerkt. Der hohe Zuckergehalt sei für Verbraucher ebenfalls kaum zu erkennen, weil der Hersteller keine Nährwertangaben mache.

"Im Schulranzen ist 'Capri-Sonne' fehl am Platze"

Zwar behaupte der Hersteller nicht, dass das Kinder-Getränk gesund sei, erklärte Foodwatch. Allerdings werde der Verbraucher mit einer ausgeklügelten Werbestrategie "ganz legal in die Irre geführt". Foodwatch kritisierte unter anderem, dass der "Capri-Sonne"-Hersteller trotz der ungesunden Zusammensetzung der Getränks als Förderer von Kinder- und Jugendsport auftrete. "Eltern sollten wissen: Im Schulranzen ist 'Capri-Sonne' fehl am Platze", sagte Anne Markwardt von Foodwatch.

Hersteller: "Capri-Sonne" gut für Kinder

Der Hersteller von "Capri-Sonne" hat sich zu den Aussagen von Foodwatch geäußert: In dem Produkt sei die gleiche Menge Zucker, die auch in Säften vorliege. "Fruchtsaftgetränke schmecken allerdings süßer als Säfte, weil sie weniger Säure enthalten - deshalb werden sie insbesondere von Kindern bevorzugt." Der Hersteller ist "der Auffassung, dass das Produkt - so wie es konzipiert ist - sehr gut als Erfrischungsgetränk für aktive Kids geeignet ist". Allerdings werde niemand empfehlen, nur Capri-Sonne zu trinken.

Rote Ampel auch für zuckerreduzierte "Capri-Sonne"

Zudem verweist der Hersteller auf die kalorienreduzierte Sorten von "Capri-Sonne", die 30 Prozent weniger Zucker und keine Süßstoffe enthielten. Doch das sei laut Foodwatch immer noch zu viel. "Wenn man diese zuckerreduzierte 'Capri-Sonne' mit dem Ampelsystem bewerten würde, wäre die Ampel rot", erklärt Markwardt auf Nachfrage von t-online.de. Als gesunde Alternative, vor allem für Kinder, empfiehlt sie selbstgemachte Schorle aus Fruchtsaft und Wasser im Mischverhältnis eins zu drei.

Hersteller produziert auch Aromastoffe

"Capri-Sonne" gibt es seit rund 40 Jahren. Das Getränk wird laut Hersteller inzwischen in 18 Ländern produziert und in über 100 Ländern getrunken. Die Firma Wild ist außerdem einer der weltweit führenden Produzenten von Aromastoffen, die Lebensmitteln künstlich Geschmack geben.

Foodwatch prangert Werbelügen an

Foodwatch wendet sich mit seiner Kampagne "abgespeist. de" gegen irreführende Werbepraktiken von Lebensmittelherstellern. Dazu stellt die Organisation auf der Internetseite regelmäßig Produkte vor, die nach ihren Angaben nicht halten, was sie versprechen.

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