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Schädlinge: So vertreiben Sie Fruchtfliegen, Maden und Motten

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So werden Sie Maden in der Küche wieder los

15.07.2010, 15:31 Uhr | jlu/bri

Schädlinge: So vertreiben Sie Fruchtfliegen, Maden und Motten. Schädlinge: Tipps gegen Fruchtfliegen, Maden und Motten. (Foto: imago)

Gegen lästige Fruchtfliegen in der Küche helfen Spüli- und Sektfallen. (Foto: imago)

Vor allem im Sommer ist das Gekrabbel groß: Im Müll von gestern tummeln sich Maden und selbst frisches Obst zieht scharenweise Fruchtfliegen an. Die kleinen Fliegen sind besonders lästig, denn sie schwirren bei jeder Mahlzeit um die Teller und lassen sich auch nicht durch Wegwedeln mit der Hand vertreiben. Das Schlimme: Die Schädlinge kommen wie aus dem Nichts. Soweit muss es aber nicht kommen: So verschwinden die Plagegeister aus Ihrer Küche.

Maden im Müll schlüpfen aus Fliegen-Eiern

Maden im Hausmüll oder im Hundenapf sind im Sommer keine Seltenheit. Bei den kleinen weißen Würmchen handelt es sich meistens um die Larven von Schmeißfliegen. Diese legen ihre Eier bevorzugt auf Essensresten ab, zum Beispiel auf Fleisch oder Käse. Je länger die Nahrungsmittel offen herumstehen, bevor sie in den Müll geworfen werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Fliege ihre Eier darin abgelegt hat. Im Mülleimer können die Maden dann ungestört schlüpfen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, sollte man Fleisch und andere Essensreste nur fest verpackt entsorgen. Zudem ist es wichtig, diese nicht zu lange in der Wohnung aufzubewahren - auch nicht im Müll. Damit nichts im Mülleimer kleben bleibt, sollte man den Behälter mit eine Plastiktüte versehen. Außerdem ist es ratsam, einen kleineren Abfalleimer zu benutzen: Diesen muss man häufiger rausbringen und die Maden haben keine Zeit, sich in der Wohnung zu entwickeln.

Lebensmittel mit Motten-Maden sofort entsorgen

Doch Maden und Schädlinge tummeln sich nicht nur im Müll: Auch in Mehl, Müsli, Nudeln oder Schokolade kann man die weißen Würmer antreffen. In diesem Fall stammen die Larven aber nicht von Fliegen sondern von Motten. In den meisten Fällen sind die Insekteneier bereits in den Lebensmittelpackungen aus dem Supermarkt. Die Maden schlüpfen erst in der heimischen Küche und fressen sich durch die Verpackung. Wer die weißen Tierchen bei sich entdeckt, sollte zuerst alle offenen Vorräte entsorgen und die verschlossenen Packungen auf Madenspuren wie Löcher oder feine Fäden untersuchen. Anschließend ist es wichtig, die Küchenschränke mit heißem Essigwasser auszuwischen. Um einem Madenbefall vorzubeugen, sollte man nur unbeschädigte Verpackungen einkaufen und die Vorräte kühl und trocken zu lagern - am besten in fest verschließbaren Behälter.

Fruchtfliegen tappen in die Sektfalle

Nicht ganz so eklig, aber dennoch lästig sind Fruchtfliegen. Doch auch diese Plagegeister lassen sich mit einigen Hausmitteln aus der Küche vertreiben - zum Beispiel mit einer Sektfalle: Einfach eine Flasche mit einem Rest Sekt in der Küche aufstellen. Der Geruch lockt die Insekten an, sie ertrinken entweder im Alkohol oder finden nur schwer wieder aus der Flasche hinaus. Wer keinen Sekt zur Hand hat, kann es auch mit Fruchtsaft versuchen. Dazu eine Schale oder ein Glas mit Saft aufstellen und etwas Spüli hinzugeben. Das Spülmittel bewirkt, dass die Oberflächenspannung des Saftes herabgesetzt wird und die Fliegen ertrinken leichter.

Woher kommen die Fruchtfliegen?

Doch woher kommen die Fruchtfliegen eigentlich immer so schnell? Eine Möglichkeit: Angelockt vom Duft nach reifem Obst, gelangen sie durch geöffnete Fenster in die Wohnung. Doch genauso häufig werden die Tierchen unbemerkt in Einkaufstüten zuhause eingeschleppt: Noch bevor das Obst im Handel ist, dient es den Mini-Fliegen als Kinderstube. In Äpfeln, Birnen oder Pfirsichen entstehen aus Hunderten von Eiern Larven, die sich vom Fruchtfleisch ernähren. Zu sehen ist von dem Getümmel nichts. Bleibt das Obst zu lange liegen, schlüpfen die Plagegeister. Wer seine Früchte vorher isst, verspeist die Larven, bevor sie in der Wohnung zur Plage werden - was aber nicht schädlich ist.



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