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Verbraucher-Tipps: Hier lauern Abzock-Fallen

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VERBRAUCHERFALLEN  

Zahlt der Kunde, wenn er Ware beschädigt?

01.09.2009, 15:25 Uhr | ag

Im Supermarkt lauern einige Fallstricke für den Verbraucher. (Foto: imago)Im Supermarkt lauern einige Fallstricke für den Verbraucher. (Foto: imago)Falsches Preisschild, Handwerker-Pfusch und überteuerte Toilettengebühren - es gibt viele Situationen, in denen man als Kunde richtig wütend werden kann. Besonders ärgerlich ist es, wenn für Dienstleistungen viel Geld bezahlt werden soll, die schlecht erbracht wurden. Doch keine Angst: Sie müssen sich nicht alles gefallen lassen. Wir erklären Ihnen, wo die schlimmsten Abzock-Gefahren lauern und Sie zu Unrecht abkassiert werden:

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Wenn die Toilettenfrau den Münzteller hinhält

Münzteller vor den Toiletten laden dazu ein, den Reinigungskräften in Kaufhäusern und Einkaufszentren ein paar Cent zu hinterlassen. Wer zufrieden mit der Sauberkeit ist, entrichtet gern einen Obolus als kleines Dankeschön. Allerdings ist man als Kunde nicht verpflichtet, für die Benutzung des stillen Örtchens zu bezahlen. Es handelt sich nämlich nur um ein Trinkgeld und ist somit eine freiwillige Leistung. Einzige Ausnahme: Als Nicht-Gast eines Restaurants oder Lokals darf der Inhaber auf eine Benutzungsgebühr seiner sanitären Anlagen bestehen. Allerdings muss deutlich darauf hingewiesen werden, beispielsweise durch ein Schild oder einen Aushang.

Im Laden geht etwas zu Bruch - was nun?

Wenn dem Kunden im Supermarkt mal eine Flasche auf den Boden fällt oder im Kaufhaus ein Glas aus dem Regal kippt, zahlt er in der Regel nichts. Die meisten Geschäfte rechnen nämlich solche Schäden bereits mit in den Kaufpreis ein und zeigen sich kulant. Rein rechtlich gesehen besteht jedoch ein Anspruch auf Schadensersatz. Der Schaden wird dann in der Regel von der privaten Haftpflichtversicherung übernommen. Bei Kindern unter sieben Jahren ist die Rechtslage anders. Sie gelten als nicht schuldfähig, wenn im Laden etwas zu Bruch geht. Für die kaputte Ware müssen ihre Eltern in der Regel nichts zahlen - es sei denn, sie haben ihre Aufsichtspflicht verletzt. Wenn die Kinder jedoch an der Hand geführt wurden oder im Einkaufswagen saßen, ist das schwer nachweisbar.

Die Sache mit dem falschen Preisschild

Immer wieder kommt es vor, dass Waren falsch etikettiert werden. Eine Unachtsamkeit von Seiten des Verkäufers oder ein Missverständnis zwischen Verkaufsleiter und Verkäufer – und schon klebt auf einem Kleid der falsche Preis. Ärger gibt es immer dann, wenn der ausgezeichnete Preis viel günstiger ist als der tatsächliche. Hat nun der Kunde das Recht, das Kleid für den ausgewiesenen Preis zu erwerben? Nein, denn das Preisetikett stellt kein verbindliches Angebot des Verkäufers dar, es ist eher so etwas wie eine Verhandlungsbasis. Das eigentliche Angebot macht der Kunde, indem er zur Kasse geht und sagt, dass er dieses Produkt zum ausgeschilderten Preis kaufen möchte. Dieses Angebot kann der Verkäufer aber dann auch ablehnen.

Verpflichtet die geöffnete Verpackung zum Kauf?

Ein Satz, den jeder sicherlich schon einmal gehört hat, lautet: "Wenn Sie die Verpackung öffnen, müssen Sie das Produkt auch kaufen.“ Ganz korrekt ist er nicht. Natürlich muss der Kunde, der beispielsweise in einem Supermarkt eine Tiefkühlpizza aus der Verpackung holt und vielleicht sogar die Schutzhülle entfernt, die Ware bezahlen. Schließlich ist sie für das Geschäft unverkäuflich geworden ist. Anders sieht es jedoch aus, wenn ein Kunde beispielsweise einen Verpackungskarton von einem technischen Gerät vorsichtig öffnet, der mit einem Klebestreifen zugeklebt war und die Ware auf Vollständigkeit prüft. Einzig den Klebestreifen müsste er ersetzen, denn das ist der einzige Schaden, der entstanden ist. Die Packung sieht dann wieder wie neu aus und die Ware kann problemlos an einen anderen Kunden verkauft werden.

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