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Gutscheine: Was Sie über Gutscheine wissen sollten

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Gutscheine  

Was Sie über Gutscheine wissen sollten

03.01.2010, 12:04 Uhr | ali

Gutschein: Händler sind nicht verpflichtet, Gutscheine bar auszuzahlen. (Foto: imago)Gutschein: Händler sind nicht verpflichtet, Gutscheine bar auszuzahlen. (Foto: imago)In den letzten Jahren findet sich unter dem Weihnachtsbaum immer öfter ein kleiner Briefumschlag: der Geschenkgutschein. Jedoch ist nicht jeder Beschenkte darüber glücklich. Nicht selten verschwindet der Gutschein schnell in der nächsten Schublade und wird, zur Freude des Handels, einfach vergessen. Wer ihn nach Monaten zufällig hervorkramt, ärgert sich oft und denkt ans Wegwerfen. Wer einen Gutschein findet, sollte ihn nicht wegwerfen – auch dann nicht, wenn die Frist abgelaufen ist. Wir sagen Ihnen worauf, sie beim Einlösen eines Gutscheins achten sollten.

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Darauf sollten Sie achten Ihre Rechte beim Einkauf

Welche Frist gilt es zu beachten?

Auch wenn auf dem Gutschein keine Einlösefrist steht, ist dieser jedoch nicht ewig eintauschbar. Ein Gutschein verfällt laut Gesetz spätestens nach drei Jahren. Diese Frist beginnt am Ende des Ausstellungsjahres, also ab Vollendung des Kalenderjahres, in dem der Gutschein gekauft worden ist. Das heißt: Besitzen Sie noch einen Gutschein aus dem Jahr 2008, sollten Sie diesen bis Silvester 2011 einlösen. Ist eine Frist auf dem Gutschein vermerkt, muss diese mindestens ein Jahr betragen. Ist das nicht der Fall, greift die Regelverjährungsfrist von drei Jahren.

Was tun, wenn die Frist abgelaufen ist?

Ist die Frist des Gutscheins abgelaufen, muss der Händler den Gutschein nicht mehr gegen Ware einlösen. Da er jedoch das Geld schon kassiert hat, kann der Käufer den ungültigen Gutschein zurückgeben und auf die Möglichkeit auf Erstattung des Geldwerts setzen. Erstattet der Händler den Geldwert, darf er allerdings seinen entgangenen Gewinn vom Gutscheinwert abziehen, meist zehn bis 25 Prozent.

Händler zur Barauszahlung verpflichtet?

Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, den Gutschein auszubezahlen. Es sei denn, dies wurde beim Kauf ausdrücklich vereinbart und schriftlich festgehalten. Ein Anspruch auf Barauszahlung ist nur dann möglich, wenn der Händler die im Gutscheine beschriebene Ware nicht liefern kann. Verlangt der Kunde innerhalb der Frist Geld statt Ware, kann der Verkäufer sich weigern, den Betrag auszuzahlen, da der Gutschein zur Einlösung gegen Ware bestimmt war. Ein Ausweg: Der Beschenkte sollte versuchen, den Gutschein weiterzuverkaufen. Dieser bleibt nämlich gültig, auch wenn ein Name draufsteht.

Anspruch auf Restbetrag?

Auch haben Gutscheinbesitzer keinen Anspruch auf Auszahlung des Restbetrages. Liegt der Wert der gekauften Ware unter dem des Gutscheins, muss der Händler einen Gutschein über den Restbetrag ausstellen oder die Teileinlösung auf dem alten Gutschein vermerken. In der Praxis jedoch zahlen einige Verkäufer häufig den Betrag dennoch aus, wenn der Warenwert des gekauften Artikels mehr als 50 Prozent des Gutscheinwerts beträgt.

Ist der Name auf dem Gutschein bindend?

Gutscheine können, müssen aber nicht, auf einen Namen ausgestellt werden. Ist kein Name vermerkt, ist dieser beliebig übertragbar. Der Verkäufer ist nicht verpflicht, die Identität desjenigen zu überprüfen, der den Gutschein einlöst. Bei Diebstahl und Einlösung durch eine dritte, unbekannte Person kann der Händler nicht haftbar gemacht werden.

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