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Harzer Käse: Lidl warnt erneut vor verseuchtem Harzer Käse

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Harzer Käse  

Lidl warnt erneut vor zwei Käsesorten

17.02.2010, 16:00 Uhr | afp, dpa

Harzer Käse: Dieser Harzer Käse sollte nicht mehr verzehrt werden. (Foto: Hersteller)Dieser Harzer Käse sollte nicht mehr verzehrt werden. (Foto: Hersteller)Nach dem Verzehr Käse aus Österreich, der durch Listerien verseucht war, sind in Mecklenburg-Vorpommern zwei Menschen erkrankt. Sie mussten im Krankenhaus behandelt werden, inzwischen gehe es ihnen wieder besser, sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit und Soziales in Rostock. Sie bestätigte einen Bericht von NDR 1 Radio MV. Der Discounter Lidl hatte die Käsesorten "Reinhardshof, Harzer Käse" und "Reinhardshof, Bauernkäse mit Edelschimmel" des österreichischen Herstellers Prolactal zurückgerufen, nachdem zwei Menschen in Deutschland und vier in Österreich an den Bakterien gestorben waren.

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Käse auf keinen Fall essen

Prolactal hatte im Januar eine Rückrufaktion gestartet, da zwei Käsesorten mit Listerien verseucht waren. Die Bakterien können gefährliche Infektionskrankheiten auslösen. Lidl hatte bereits am 23. Januar vor dem Verzehr der zwei Käsesorten aus ihrem Sortiment gewarnt und die Produkte auch nicht mehr verkauft. Die Haltbarkeitsdaten der betreffenden Produkte liefen am 16. Februar ab. Verbraucher, die die Produkte noch vorrätig hätten, sollten sie keinesfalls essen, warnte Lidl. Die Warnung richtete sich vor allem an Verbraucher in Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Hessen und Mecklenburg- Vorpommern.


Herkunft der Listerien war lange unklar

Die Sprecherin des Gesundheitsamtes in Rostock sagte über die Erkrankten: "Wir gehen davon aus, dass beide den Rohmilchkäse genossen haben." Der aus Österreich gemeldete Bakterienstamm stimme mit dem Befund im Blut der beiden Patienten überein. An den Listeria-Bakterien waren im vergangenen Jahr zwei Deutsche und vier Österreicher gestorben, weitere zwölf Menschen erkrankten, wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin bestätigte. Ein Zusammenhang zwischen den Todesfällen und dem Käse konnte erst jetzt hergestellt werden: "Ein Mitarbeiter der Österreichischen Agentur für Gesundheits- und Ernährungssicherheit (AGES) hat akribisch die Einkaufszettel der Erkrankten untersucht", sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Wien der Deutschen Presse- Agentur dpa.

Lange Suche nach dem Auslöser

Weil die Zahl der Listerien-Erkrankungen im vergangenen Jahr auffällig gestiegen sei, habe sich der Experte auf die Suche nach der Quelle gemacht. Er stellte fest, dass vielen Infektionen derselbe Bakterientyp zugrunde lag. Die Nachforschungen gestalteten sich jedoch schwierig, vor allem wegen der langen Inkubationszeit. Im Januar konnte schließlich ein Sauermilchkäse des betroffenen oststeirischen Unternehmens "Prolactal" als Ursache für die Listeriose-Fälle ausgemacht werden.

Gefahr für Kranke und Neugeborene

Insgesamt erkranken jedes Jahr in Deutschland mehrere hundert Menschen eine Listeriose. Ihre Symptome ähneln zunächst denen einer Grippe. Vor allem bei immungeschwächten Menschen, Schwangeren und Neugeborenen können die Bakterien eine Hirnhautentzündung verursachen und auch zum Tod führen. Bei gesunden Menschen sind Erkrankungen selten.


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