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Stiftung Warentest: Alkoholfreies Weizenbier im Test

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Stiftung Warentest  

Wie gut schmeckt alkoholfreies Weizen?

27.05.2010, 10:45 Uhr | vdb

Stiftung Warentest: Alkoholfreies Weizenbier im Test. Alkoholfreies Weizenbier im Test. (Foto: imago)

Alkoholfreies Weizenbier im Test. (Foto: imago)

Alkoholfreies Weizenbier liegt im Trend. Nicht nur Autofahrer, sondern auch Sportler greifen auf die alkoholfreie Variante gerne zurück. Der Geschmack spricht für sich. Welches aber ist das beste alkoholfreie Weizenbier? Die Stiftung Warentest hat 20 Weizenbiere getestet und vergab zwei Mal die Note "mangelhaft". Alkoholfreies Weizen im Test: Wir nennen Testsieger und Verlierer

Geschmack und Qualität im Test

Die Tester prüften Aussehen, Geruch und Geschmack der Getränke. Zudem wurden die Schaumhaltbarkeit, der Gehalt von Schadstoffen, wie zum Beispiel Milchsäurebakterien, und die mikrobiologische Qualität getestet. Außerdem befassten sich die Experten mit der Frage, ob das Trendgetränk als Durstlöscher und Sportlergetränk geeignet ist.

Billig schmeckt gut

Zwölf der 20 Biere schnitten im Test mit der Note "gut" ab. Darunter sind bekannte Marken wie Erdinger, Krombacher und Oettinger. Letzteres war mit 35 Cent pro Flasche das billigste alkoholfreie Weizenbier im Test. Im Geschmackstest punktete es ebenso wie teurere Biere. Allerdings bekam es für seine Schaumhaltbarkeit nur die Note "befriedigend". Testsieger ist "Schneider Weisse TAP 3".

Bierschädliche Milchsäurebakterien

Testverlierer sind die alkoholfreien Weizenbiere der Marken Graf Arco und Schönbuch. Alarmierend ist ihre mikrobiologische Qualität, die mit "mangelhaft" bewertet wurde. Das Problem: In dem alkoholfreien Bier wurden Milchsäurebakterien gefunden. Sie sind für den menschlichen Körper zwar ungefährlich, wirken sich aber negativ auf das Bier aus. Die Getränke schmecken durch die bierschädlichen Mikroorganismen stark säuerlich. Zudem wurden Geschmack und Geruch im Test als "muffig" bezeichnet.

Für Sportler nicht optimal

Zwar wird alkoholfreies Weizen als Sportlergetränk beworben, doch für stark aktive Läufer oder Radfahrer eignet es sich laut Stiftung Warentest nur bedingt. Getränke für Athleten sollten isotonisch sein, das heißt der Gehalt an Mineralstoffen und Zucker im Getränk muss verhältnismäßig genauso hoch sein wie der im Blut. Besonders gut eignen sich deshalb Saftschorlen. Auch beim alkoholfreien Weizen stimmt der Energiegehalt. Jedoch kritisierten die Verbraucherschützer den zu niedrigen Natriumgehalt. Der Mineralstoff ist besonders wichtig, da Natrium die Wasseraufnahme im Darm anregt. Dem gegenüber enthalten viele der alkoholfreien Biere zu viel Kalium. Den Mineralstoff setzen die Muskelzellen bei Anstrengung frei. Ein Sportlergetränk mit zu viel Kalium kann die Leistungsfähigkeit mindern.

Das komplette Testergebnis in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift "Test".

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