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Listerien: Rückruf für Puten-Zwiebel-Mettwurst

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Listerien  

Mettwurst mit Listerien verseucht

07.06.2010, 16:29 Uhr | dpa

Listerien: Rückruf für Puten-Zwiebel-Mettwurst. Listerien: Firma Heidemark Mästerkreis ruft Puten-Zwiebel-Mettwurst wegen Listerien zurück. (Foto: Hersteller)

Firma Heidemark Mästerkreis ruft Puten-Zwiebel-Mettwurst wegen Listerien zurück. (Foto: Hersteller)

Die Firma Heidemark Mästerkreis ruft Puten-Zwiebel-Mettwurst zurück, die möglicherweise mit Bakterien verseucht ist. Die Wurst wird über die Handelskette Kaufland/Handelshof vertrieben. Bei Kontrollen seien Listerien festgestellt worden, teilt der Hersteller mit. Diese Keime können gefährliche Infektionskrankheiten auslösen.

Diese Produkte sind betroffen

Betroffen ist "Puten-Zwiebel-Mettwurst 150 Gramm" mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen 20.06.2010 und 23.06.2010 und der Chargennummer 91204. Kunden, die eine entsprechende Mettwurst gekauft haben, können diese in jeder Kaufland-Filiale zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. Die Wurst sei gleich aus den Regalen genommen worden, erklärte ein Sprecher der Handelskette auf Anfrage von t-online.de.

Wie gefährlich sind Listerien?

Listerien können Auslöser einer schweren Infektionskrankheit sein. Ansteckungsquellen sind vor allem bakteriell verseuchte Lebensmittel. Die Keime kommen vor allem in rohem Fleisch, Fisch und Milchprodukten vor. In Deutschland ist die so genannte Listeriose zwar relativ selten, allerdings kann sie für Ältere und Menschen mit geschwächtem Immunsystem tödlich enden. Auch für Schwangere und Babys kann die Krankheit gefährlich werden. Gesunde Menschen haben ein geringes Risiko und bei ihnen verläuft die Infektion oft unerkannt. Listeriose kann Bauchschmerz und Durchfall auslösen, aber auch grippeähnliche Beschwerden. Weil die Symptome so verschieden sind, ist eindeutige Diagnose nur nach einer bakteriologische Untersuchung möglich.

Sieben Todesfälle durch verseuchten Käse

Erst kürzlich beunruhigte mit Listerien verseuchter Käse die Verbraucher. In Deutschland und Österreich starben sieben Menschen nach dem Verzehr. Der Käse der Firma Prolactal wurde unter den Markennamen "Reinhardshof, Harzer Käse" und "Reinhardshof, Bauernhandkäse mit Edelschimmel" in verschiedenen Supermärkten verkauft - in Deutschland beim Discounter Lidl, in Österreich unter anderem in Geschäften der REWE-Gruppe und Spar. Die Listerien waren möglicherweise durch Dungkäfer in der Produktionsanlage übertragen worden.

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