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Geldautomaten sind Bakterienschleudern

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Geldautomaten sind Bakterienschleudern

14.01.2011, 08:34 Uhr | lac

Geldautomaten sind Bakterienschleudern . Auf Geldautomaten schlummern jede Menge Bakterien. (Foto: imago)

Auf Geldautomaten schlummern jede Menge Bakterien. (Foto: imago)

Wer Geld aus dem Bankautomaten gezogen hat, sollte sich am besten sofort die Hände waschen. Denn englische Forscher haben jetzt herausgefunden, dass auf Geldautomaten genauso viele krankmachende Bakterien haften wie auf öffentlichen Toiletten. Doch Geldautomaten sind nicht der einzige Ort, der sich überraschend als Keimfalle entpuppt hat: Die schlimmsten Bakterienherde verstecken sich im Haushalt.

Bazillen auf dem Zahlenblock

Der Mikrobiologe Dr. Richard Hastings und sein Forscherteam nahmen in mehreren englischen Großstädten Proben an Geldautomaten - dort, wo viele Menschen shoppen gehen und Geld abheben. Sie verglichen die Zahl der gefundenen Bakterien mit der Keimzahl nahe gelegener öffentlicher Toiletten. Das Ergebnis: Auf den Bankautomaten befanden sich genauso viele Bazillen wie auf den öffentlichen WCs. Besonders verunreinigt ist der Zahlenblock, auf dem Bankkunden ihre PIN eintippen.

Auslöser von Krankheiten

Das Gefährliche: Bei den gefundenen Bakterien handelte es sich unter anderem um Pseudomonaden, die zum Beispiel eine Harnwegs- oder Lungenentzündung auslösen können, sowie um Bakterien, die Durchfall verursachen. Der einzige Schutz gegen die Keime ist ausreichende Hygiene: Also möglichst bald nach dem Besuch am Geldautomaten gründlich die Hände waschen.

Keimfallen auch im Haushalt

Doch nicht nur an öffentlichen Orten lauern Bakterienherde. Auch im Haushalt gibt es viele versteckte Keimfallen - vor allem Stellen, die selten geputzt werden. Studien zufolge leben die meisten Bazillen in den Silikonfugen im Bad. Auch der Kühlschrank ist voll mit Bakterien, die sich im Kondenswasser schnell vermehren. Auf Platz drei der schlimmsten Keimfallen stehen Küchenhandtücher: Sie sollten deshalb bei 60 Grad gewaschen werden und nicht länger als eine Woche in Gebrauch sein.

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