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Studie: Europäer können mit Geschirrspülmaschine nicht umgehen

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Geschirr wird oft falsch gespült

25.02.2011, 12:49 Uhr | dapd / wve

Studie: Europäer können mit Geschirrspülmaschine nicht umgehen. Was tun, wenn trübe Gläser aus der Spülmaschine kommen? (Foto: imago)

Was tun, wenn trübe Gläser aus der Spülmaschine kommen? (Foto: imago)

Europäer gehen mit ihrer Geschirrspülmaschine oft falsch um. Das hat eine Vergleichsstudie der Universität Bonn ergeben, für die 200 Haushalte aus Deutschland, Italien, Schweden und Großbritannien untersucht wurden. Denn viele Menschen spülen Besteck und Teller unnötigerweise mit der Hand vor. Aber auch falsch beladene Maschinen oder zu hohe Temperaturen sind die häufigsten Fehler. So geht's richtig - klicken Sie sich durch.

Geschirrspülmaschinen besser als von Hand spülen

Auf die Spülmaschine zu verzichten, ist keine Alternative, da sie energie- und wassersparender ist, als von Hand zu spülen. Das bestätigt auch die Vergleichsstudie der Universität Bonn. Denn das Spülen mit der Maschine braucht im Durchschnitt 50 Prozent weniger Wasser und 28 Prozent weniger Energie als Handspülen.

Vorspülen verbraucht unnötig viel Wasser und Energie

Die in Italien untersuchten Haushalte verbrauchten hochgerechnet durchschnittlich 5.600 Liter Wasser und 100 Kilowattstunden Energie, allein um ihr Geschirr vorzuspülen. Damit könnte ein Geschirrspüler rund 80 Mal betrieben werden. In Schweden waren es im Schnitt noch rund 3.100 Liter und 60 Kilowattstunden. "Dabei ist das Vorspülen von Hand meist überflüssig", sagt Haushaltstechniker Rainer Stamminger von der Universität Bonn. "Moderne Spülmaschinen werden mit Essensresten auch ohne Vorspülen mühelos fertig."

Zu hohe Temperaturen und zu wenig beladen

Stammingers Mitarbeiter Paul Richter, der die Studie im Rahmen seiner Doktorarbeit erstellte, besuchte 200 Haushalte in den vier Ländern. Mithilfe von Webcams beobachtete er die Verbraucher in ihrer Küche. Zusätzlich ließ er die Teilnehmer ihre beladenen Spülmaschinenkörbe fotografieren. Bei der Auswertung dieser Fotos stieß Richter auf eine zweite, weit verbreitete Öko-Sünde: "Wir haben festgestellt, dass viele Körbe nur etwa zur Hälfte befüllt wurden." Seinen Schätzungen zufolge könnte etwa jeder zehnte Spülgang eingespart werden, wenn die Maschinen immer voll beladen wären. Außerdem nutzten die Verbraucher viel zu häufig hohe Programmtemperaturen und verschwendeten dadurch unnötig Energie.

Die Deutschen spülen relativ sparsam

Die Studie zeigt, dass die Deutschen beim Spülen recht sparsam sind, was den Einsatz von Wasser und Energie betrifft. „Dennoch können auch die Deutschen mehr tun“, betont Stamminger. „Sie nutzen viel zu häufig hohe Programmtemperaturen und verschwenden dadurch unnötig Energie. Dabei reichen bei heutigen Geräten in Kombination mit modernen Reinigungsmitteln meist schon niedrige Temperaturen für ein ausreichendes Reinigungsergebnis.“ Als Richtwert gilt: Wenn das Geschirr nicht sehr stark verschmutzt ist, ist ein Waschgang bei 50 Grad vollkommen ausreichend. Nur wenn der Inhalt Verkrustungen aufweist, kann man auch bei 65 Grad spülen. Man sollte vor dem Einschalten also jedes Mal prüfen, wie stark die Verschmutzung ist und die Waschtemperatur darauf anpassen.

Zwischendurchspülen ist unnötig

Aber auch häufiges zwischendurch spülen erhöht den Wasserverbrauch unnötig. Laut Beobachtungen der Forscher traf das bei 20 bis 40 Prozent der Geschirrteile zu. Wer zwischendurch mal etwas spülen möchte, dem raten die Experten, ein paar Teile zu sammeln und dann gesammelt im Spülbecken zu waschen und nicht unter fließendem Wasser zu reinigen.

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