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Mogelpackung: Zu viel Wasser im Pangasiusfilet

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Pangasius  

Mogelpackung: Zu viel Wasser im Pangasiusfilet

09.03.2011, 14:43 Uhr | dpa/vdb

Mogelpackung: Zu viel Wasser im Pangasiusfilet. Pangasiusfabrik in Vietnam. (Foto: ARD)

Pangasiusfabrik in Vietnam. (Foto: ARD)

Der Speisefisch Pangasius wird immer beliebter: Allein im vergangenen Jahr konsumierten die Deutschen 40.000 Tonnen des schmackhaften Filets. Allerdings bekommt der Kunde nicht immer hochwertigen Fisch auf den Teller, wie eine Reportage des NDR in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Hamburg belegt hat.

Mogelpackung mit zu viel Wasser

Unmittelbar betroffen ist der Kunde von Mogelpackungen in den Regalen der Supermärkte. Die Verbraucherzentrale ließ 14 tiefgekühlte Pangasiusfilets, die laut Verpackung keine wasserbindenden Zusätze enthalten sollten, im Lebensmittellabor untersuchen. Das Ergebnis: Drei von ihnen waren mit Zitronensäure behandelt worden. Durch die Säure werden bis zu 20 Prozent Wasser im Fisch gebunden. Statt Fisch enthält die Packung aus der Tiefkühltruhe jede Menge Wasser. "Die Verbraucher bezahlen für Wasser und nicht für Fisch, das ist eine Unverschämtheit", sagte eine Sprecherin der Verbraucherzentrale Hamburg.

Phosphat und Listerien

Doch der Labortest zeigte weitere Mängel auf. Der Fisch häufig mit Phosphaten angereichert, die der Gesundheit schaden können. Bei fünf Fischfilets wurden Listerien nachgewiesen. Die Bakterienmenge lag zwar unter dem zulässigen Grenzwert, weise aber nach Recherchen der Filmemacher Michael Höft und Christian Jentzsch jedoch auf Probleme bei der Pangasiusproduktion hin, berichtet der NDR.

Qualvolle Pangasiuszucht

Für ihre Reportage mit dem Titel "Die Pangasiuslüge" reisten die beiden Journalisten nach Vietnam, wo im Mekong-Delta 90 Prozent des im Handel erhältlichen Pangasius produziert werden. Auch vor Ort entdeckten sie etliche Missstände: Chemisch belastete Abwässer aus der Fischzucht würden in den Mekong geleitet und die Tiere würden massenhaft mit Antibiotika behandelt. In Aquakulturen, so der NDR-Report, würden die Fische auf engstem Raum gehalten und gemästet. Zwischen Fang und Schlachtung der Fische liege ein 24 Stunden langer, für die Tiere qualvoller, Transport. Wer trotzdem guten Gewissens Pangasius essen möchte, sollte auf teureren Biofisch zurückgreifen.

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