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Stiftung Warentest Light-Produkte: Wann 'light' sich lohnt

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Lightprodukte:  

Light-Produkte lohnen sich nicht immer

28.04.2011, 12:25 Uhr | lac

Stiftung Warentest Light-Produkte: Wann 'light' sich lohnt . Lightprodukte lohnen sich nicht immer. (Foto: Stiftung Warentest)

Lightprodukte lohnen sich nicht immer. (Foto: Stiftung Warentest)

Weniger Fett, weniger Zucker, weniger Kalorien: Light-Produkte erwecken den Eindruck, dass sie das Abnehmen deutlich erleichtern. Helle Farben, Wölkchen und Aufschriften wie "balance" oder "leicht" verstärken diese Wahrnehmung. Dass dieses Gefühl oft trügt, zeigt der neue Produkttest der Stiftung Warentest. In der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift hat die Verbraucherorganisation sechs Produktgruppen unter die Lupe genommen und festgestellt: Einige Light-Produkte helfen tatsächlich, Kalorien zu sparen, bei anderen ist die Bezeichnung eher Schummelei. Wann "light" sich lohnt.

Was hinter "leichten" Bezeichnungen steckt

Begriffe wie "light", "leicht", "kalorienreduziert" oder "fettarm" sind gesetzlich geschützt und dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen verwendet werden. So müssen Produkte, die mit "light" oder "leicht" gekennzeichnet sind, mindestens 30 Prozent weniger von einer Zutat oder an Gesamtkalorien haben wie ein vergleichbares herkömmliches Produkt. Diese Regelung lässt allerdings Schlupflöcher. So setzen die Hersteller bei fettreduzierten Chips oder zuckerreduzierten Keksen statt des Zuckers kohlenhydratreiche Ersatzzutaten wie Maispulver zu. Unterm Strich sind die Produkte oft kaum kalorienärmer als das Original, schreiben die Tester.

Zuckerreduzierte Kekse sind nicht kalorienarm

Als Beispiel für diese Schummelei nennt die Stiftung Warentest die "Leibniz Butterkekse 30 % weniger Zucker". Zwar verwenden die Hersteller 30 Prozent weniger Haushaltszucker, doch dank Ersatzzutaten wie Maissirup und Invertzuckersirup liegt der Kaloriengehalt nur vier Prozent unter dem Original. Dafür muss der Verbraucher für die vermeintlich gesündere Variante tief in die Tasche greifen: Die Light-Packung hat zwar 25 Prozent weniger Inhalt, kostet aber 30 Cent mehr.

Kalorienarme Chips gibt es nicht

Ähnlich kritisch äußern sich die Tester zu fettreduzierten Chips und fettreduziertem Eis. Denn selbst wenn die Naschereien in der Light-Variante nicht mehr vor Fett strotzen, so wird das Minus beim Fett oft durch ein Plus an Kohlenhydraten ausgeglichen. Unterm Strich werden relativ wenig Kalorien gespart, für Figurbewusste sind die vermeintlich leichten Varianten daher kaum geeignet. Laut Stiftung Warentest ist der Griff zum teuren Light-Produkt auch bei Ketchup überflüssig: Selbst wenn der Zucker durch Süßstoff ersetzt werde, lande auf dem Teller meist nur ein Klecks, so die Tester. Das Problem seien eher fettige Ketchup-Partner wie Pommes oder Bratwurst.

Leichter Käse und leichte Wurst durchaus sinnvoll

Zu den Produkten, bei denen sich eine fettreduzierte Variante durchaus empfiehlt, zählen Käse und Wurst. Sie bringen nicht nur weniger Fett, sondern meist tatsächlich auch weniger Kalorien auf den Teller. Allerdings müsse man bei einigen Käsesorten mit Geschmackseinbußen rechnen, so die Tester. So schmecke stark fettreduzierter Schnittkäse manchmal gummiartig, fettarmer Frischkäse dagegen mehlig. Light-Limos sind zwar meist kalorienarm, allerdings besteht die Gefahr, dass man sich zu sehr an den süßen Geschmack gewöhnt. Die Tester der Stiftung Warentest empfehlen generell, sich nicht allein auf Light-Produkte zu verlassen, sondern "natürliche Lightprodukte" wie Wasser, Obst, Gemüse, Joghurt oder Schinken zu bevorzugen.

Das komplette Testergebnis finden Sie in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift "test".

Ratgeber: Lightprodukte: Warum Sie sie meiden sollten

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