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Verbraucher: Mehr Informationen auf Lebensmittelverpackungen

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Lebensmittel  

Nährwertkasten ist beschlossen

06.07.2011, 13:46 Uhr | afp/ dapd/ dpa

Verbraucher: Mehr Informationen auf Lebensmittelverpackungen. Die Lebensmitteltabelle ist ab 2014 Pflicht. (Foto: dpa)

Die Lebensmitteltabelle ist ab 2014 Pflicht. (Foto: dpa)

Verbraucher in Europa werden künftig besser über den Gehalt von Fett, Salz, Zucker, Eiweiß und Kohlenhydraten in Lebensmitteln informiert. Ab 2014 muss nun in einem Nährwertkasten auf jeder Verpackungsrückseite angegeben werden, wie viele Kalorien eine Milchschnitte oder Tiefkühlpizza enthält. Das muss auf der Verpackung stehen.

Analogkäse muss gekennzeichnet werden

Der Neuregelung zufolge muss auf Lebensmittelverpackungen künftig der Gehalt von Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker, Salz, Proteinen und Kohlehydraten pro hundert Gramm deutlich sichtbar angegeben werden. Allergene sollen in der Zutatenliste fett gedruckt werden, damit sie für Verbraucher besser zu erkennen sind. Auch Restaurants und Kantinen müssen auf Allergene hinweisen. Für Frischfleisch und -fisch muss der Ursprung angegeben werden. Das gilt aber nicht für verarbeitete Fleisch- und Fischprodukte. Gekennzeichnet werden müssen erstmals auch Lebensmittelimitate wie Analogkäse oder Klebefleisch, und zwar auf der Vorderseite, direkt neben dem Markennamen.

Nährstofftabellen nur zur groben Orientierung

Nährstofftabellen auf Lebensmittelverpackungen sollten Verbraucher nur zur groben Orientierung nutzen. Genau auszurechnen, wie viel Zucker nach dem letzten gegessenen Schokoriegel bis zum Abend noch erlaubt ist, gelingt mit den Prozentangaben zum Tagesbedarf nicht. "Die Angaben geben nur den Hinweis, ob das eher viel oder wenig ist", so Laura Gross von der Verbraucher Initiative in Berlin.

Die Ampelkennzeichnung hat sich nicht durchgesetzt

Die von Verbraucherschützern und Ärzteverbänden geforderte sogenannte Ampelkennzeichnung in den Farben Rot, Gelb und Grün wird hingegen nicht vorgeschrieben. Dagegen hatten sich die Lebensmittelindustrie und mehrere EU-Staaten zur Wehr gesetzt. Die Neuregelung ermöglicht es den Kunden nicht, auf einen Blick das gesündeste Produkt zu wählen. Auch der Verbraucherverband Foodwatch und die Verbraucherzentrale in Berlin sind enttäuscht über diese Entscheidung. Die Industrie ließ sich ihren Kampf gegen schärfere Regeln laut Foodwatch mehr als eine Milliarde Euro kosten.


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