Sie sind hier: Home > Leben >

Valentinstag: Pestizide in Discounter-Rosen sind krebserregend

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Pestizide in Discounter-Rosen sind krebserregend

13.02.2012, 16:00 Uhr | dpa

Valentinstag: Pestizide in Discounter-Rosen sind krebserregend. Der schöne Schein trügt: Viele Rosen sind mit giftigen Pestiziden belastet. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der schöne Schein trügt: Viele Rosen sind mit giftigen Pestiziden belastet. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kurz vor dem Valentinstag am 14. Februar hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor dem Kauf von herkömmlich angebauten Rosen gewarnt. Acht von zehn untersuchten Sträußen enthielten krebserregende und hormonell wirksame Pflanzenschutzmittel, teilte der Verband in Berlin mit. Die Blumen stammten aus fünf Supermärkten und fünf Blumenläden in Berlin, von denen zwei ihre Produkte auch bundesweit verkaufen.

Discounter-Rosen schneiden schlecht ab

Für die Untersuchung wurden Rosen von REWE, Penny, Netto, Real, Kaisers, Blume 2000, Green Queen Flower sowie drei kleinen Blumengeschäften analysiert. Die Rosen der Supermarktkette Real schnitten am schlechtesten ab. Diese waren mit acht verschiedenen Pestiziden belastet. Auf dem zweiten Rang folgt der Discounter Penny, dessen Rosen mit fünf Pestiziden belastet waren. Sowohl bei den Real- als auch bei den Penny-Rosen wurden besonders hohe Konzentrationen des hormonell wirksamen Pilzbekämpfungsmittels Carbendazim sowie Chlorthalonil gefunden, teilte Tomas Brückmann von BUND mit. Pestizidfrei seien lediglich die Rosen von zwei kleinen Blumenläden gewesen.

Gesundheitliche Schäden möglich

"Einige der von uns gefundenen Pestizide können der Gesundheit der Kundinnen und Kunden erheblich schaden", sagte BUND-Pestizidexperte Brückmann. "Giftige Chemikalien haben in Blumensträußen nichts zu suchen. Wir rufen die Supermärkte und den Blumenhandel auf, den Verkauf von pestizidbelasteten Blumen umgehend zu stoppen und solche Ware nicht mehr von ihren Lieferanten zu beziehen." Vor allem seien aber die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Herkunftsländern der Rosen stark gefährdet. Der größte Teil der in Deutschland verkauften Blumen werde in Afrika unter teils unsozialen und umweltschädlichen Bedingungen herangezüchtet, so der BUND-Experte.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Highspeed-Surfen + digital fernsehen & 120,- € TV-Bonus
bei der Telekom bestellen
Shopping
Nur noch heute Aktionsrabatt auf alles sichern!
Denim, Blusen, Kleider u.v.m. bei TOM TAILOR
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Meistgesuchte Themen
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Leben

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017