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Vorsicht bei Gewinnversprechen

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Kaffeefahrt  

Verbraucherzentrale warnt vor getarnten Kaffeefahrten

21.02.2012, 11:32 Uhr | akl

Vorsicht bei Gewinnversprechen. Auf Kaffeefahrten werden die Teilnehmer zu Verkaufsveranstaltungen gelockt. (Quelle: imago)

Auf Kaffeefahrten werden die Teilnehmer zu Verkaufsveranstaltungen gelockt. (Quelle: imago)

"Sie haben 1000 Euro gewonnen!" Wer solch ein Schreiben bekommt, sollte vorsichtig sein, denn ziemlich sicher steckt eine Abzocke dahinter. Das Ziel der Kaffeefahrt-Veranstalter: An die Besucher sollen - für viel Geld - verschiedene Produkte verkauft werden. Die Tricks, mit denen zu den Veranstaltungen gelockt wird, sind dreist. Die Verbraucherzentrale warnt.

Vorsicht bei "Konrad Herzog & Partner Finanzdienstleistung"

Zurzeit sind Schreiben einer "Konrad Herzog & Partner Finanzdienstleistung" mit Postfach in Ambühren im Umlauf, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. In diesem Schreiben werden die Adressaten über einen Geldgewinn von 1000 Euro informiert. Das Angebot gelte letztmalig und der Gewinn müsse persönlich abgeholt werden. Für ein Transportmittel für die Hin- und Rückfahrt sei gesorgt.

Die Rechnung droht

Wer auf diese Einladung nicht reagiert, hat kurze Zeit später erneut Post von "Konrad Herzog & Partner" im Briefkasten. Diesmal ist das Schreiben schon weniger freundlich. Laut Verbraucherzentrale wird man nun darauf hingewiesen, dass zwei Plätze reserviert und bereits Kosten von 25 Euro für Frühstück, Fahrt und Buchungsgebühr entstanden seien. Wer die Fahrt nicht antrete, müsse zahlen.

Wegwerfen und ignorieren

Die Verbraucherzentrale empfiehlt, die Finger von solchen Angeboten zu lassen und die Schreiben zu ignorieren. Es handle sich um einen Lockruf zu einer Kaffeefahrt. Ein Zwang zu einer Teilnahme bestehe zu keinem Zeitpunkt und auch Kostenforderung müssten nicht bezahlt werden. Der Verbraucherzentrale ist kein Fall bekannt, bei dem es zu einer Gewinnauszahlung gekommen ist. Die Besucher bekommen nichts, sondern sollen bei solchen Fahrten viel Geld für Produkte ausgeben, die der Veranstalter dort bewirbt. Nicht selten setzen die Veranstalter ihre Besucher sogar unter Druck, damit diese die Waren kaufen.

Diese Masche ist kein Einzelfall

Das Vorgehen von "Konrad Herzog & Partner Finanzdienstleistung" ist kein Einzelfall. In den vergangenen Jahren waren immer wieder Schreiben mit ähnlichem Wortlaut in Umlauf, erklärt die Verbraucherzentrale. Die Namen wechseln - der Zusatz "Finanzdienstleistungen" bleibt. Er soll Seriosität vorgaukeln, wo keine ist.

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