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Rückruf: Aldi Nord warnt wegen Salmonellen-Verdachts vor Lachssalat

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Lebensmittelwarnung  

Aldi Nord warnt wegen Salmonellen-Verdachts vor Lachssalat

05.10.2012, 09:24 Uhr | dpa/nho, dpa

Rückruf: Aldi Nord warnt wegen Salmonellen-Verdachts vor Lachssalat. Salmonellenverdacht: Aldi Nord nimmt Lachssalat aus den Ragalen. (Quelle: imago)

Salmonellenverdacht: Aldi Nord nimmt Lachssalat aus den Ragalen. (Quelle: imago)

Der Discounter Aldi Nord hat wegen Salmonellen-Verdachts einen Lachssalat aus den Niederlanden aus den Regalen genommen. Beim Salat des Herstellers "Johma Salades B.V." der Packungsgröße 150 Gramm könne eine Verunreinigung mit Salmonellen nicht ausgeschlossen werden. Deshalb werde vom Verzehr des Produkts abgeraten, warnte Aldi Nord.

Salmonellen können schwere Erkrankungen verursachen

Der Salat, der in verschiedenen Regionen in Niedersachsen und Bremen verkauft worden sei, werde bis auf Weiteres aus dem Verkauf genommen. "Im Sinne der Sicherheit und Gesundheit unserer Kunden wird vom Verzehr dieses Produktes abgeraten", teilte der Discounter auf seiner Homepage mit. Kunden bekämen bei Rückgabe den Kaufpreis erstattet. Aldi war zuvor von der niederländischen Firma über den Verdacht informiert worden. Welche Chargen genau betroffen sind, teilte das Unternehmen nicht mit. Salmonellen können gesundheitsschädlich sein. Die Bakterien können bei Schwangeren, Kleinkindern und Personen mit geschwächtem Immunsystem schwere Erkrankungen verursachen.

Viel Wasser ist wichtig

Betroffene verlieren bei einer Infektion mit Salmonellen wegen der Durchfälle und dem Erbrechen viel Flüssigkeit. Daher ist es besonders wichtig, während der Erkrankung viel zu trinken und den Elektrolythaushalt aufzufüllen. Gegen einzelne Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen oder Magenkrämpfe kann der Arzt entsprechende Medikamente verschreiben. Egal mit welchem Keim man sich infiziert hat, grundsätzlich gilt: Bleiben Sie daheim im Bett, solange Sie krank sind. Die Erreger verteilen sich sehr schnell und können vor allem in „Ballungsgebieten“ wie Kindergärten, Krankenhäusern oder Schulen zu kleinen Epidemien führen.

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