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Was den perfekten Vater ausmacht

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Eine Kunst für sich: Der perfekte Vater sein

16.01.2013, 16:52 Uhr | Benedikt Sauer , wanted.de

Was den perfekten Vater ausmacht. Um ein guter Vater zu sein, ist das wichtigste authentisch zu bleiben.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Um ein guter Vater zu sein, ist das wichtigste authentisch zu bleiben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn ein Mann erfährt, dass er bald Vater wird, strömt für einen kurzen Moment die panische Frage durch seinen Kopf: "Oh mein Gott, muss ich jetzt auf alles verzichten, was mir Spaß macht?" Nein, das müssen Sie nicht, denn der perfekte Vater zeichnet sich dadurch aus, dass er seine eigenen Interessen mit der Erziehung des Kindes verbindet.

Foto-Serie mit 8 Bildern

Cooler Lebemann und liebenswerter Vater: Passt das zusammen? Andrea Schaal, Diplom-Psychologin und Paar-Therapeutin aus Köln, meint: "Ja, das tut es! Wenn auch nicht gleich am Anfang nach der Geburt des Kindes. Denn in den ersten zwei bis drei Jahren braucht das Baby die uneingeschränkte Aufmerksamkeit seiner Eltern. Sie müssen lernen, hinten anzustehen und größtenteils auf Ihren gewohnten Freiraum verzichten. Erst kommt das Baby, dann Sie."

Behalten Sie den Sportwagen

Ab etwa drei Jahren durchläuft das Kind dann seine Identitätsphase. Es möchte wissen, was Papa so macht und verschiedene Identitäten durchspielen. Die perfekte Gelegenheit, Ihren Nachwuchs mal mit auf die Arbeit zu nehmen oder ihm Ihre Hobbys so langsam zu zeigen. Sie segeln gerne? Hört sich nach dem perfekten Piraten-Setting an! Und beim Anblick Ihres schicken Sportwagens wird vielleicht das erste Rennfahrer-Fieber entfacht, das irgendwann dann auch ausgelebt werden will.

Im Alter von fünf Jahren wird Ihr Kind allmählich sich und der Welt zeigen wollen, was es schon alles kann (Kompetenzphase). "Es ist enorm bestrebt, alles richtig zu machen, damit Papa zufrieden ist", sagt  Schaal. "Hier sollten Sie stets zur Stelle sein und ihm ausführlich die Welt erklären."

Kombinieren Sie den Drang Ihres Kindes ruhig mit Ihren eigenen Interessen, um so immer häufiger auch wieder den Luxus zu genießen, Dinge zu tun, die für Sie wichtig sind.

Die eigenen Interessen wahren

Haben Sie beispielsweise ein eigenes Boot, das Sie mal wieder ausfahren wollen, dann nehmen Sie Ihren Spross einfach mit auf die Tour und zeigen ihm bei der Gelegenheit auch gleich, wie ein echter Seemannsknoten gemacht wird und was man auf See alles beachten muss. Je älter das Kind, desto besser wird es verstehen – und umso genauer wird es Sie beobachten und sich an Ihnen orientieren wollen.

Parallel dazu sollten Sie nach dem anfänglichen Hintenanstehen wieder lernen, Stück für Stück in Ihr früheres Leben zurückzufinden, mit all den Qualitäten, um die positiven Erfahrungen auf das Kind zu übertragen. Zumal Sie nur dann ein perfekter Vater sein können, wenn Sie mit sich selbst im Einklang sind. Dazu gehören Freundschaften zu pflegen oder Hobbies auszuüben.

Leben Sie dem Kind ruhig das echte, richtige Leben vor, um so wichtige Werte und Erkenntnisse zu vermitteln. Zeigen Sie ihm etwa anhand Ihrer Kumpels, was Freundschaften bedeuten und warum sie gepflegt werden müssen. Oder weshalb es wichtig ist, Ausdauer zu haben und nicht gleich beim ersten Rückschlag alles hinzuwerfen – das geht vor allem über den Sport sehr gut.

Authentizität um jeden Preis Nur ganz wichtig: Bleiben Sie sich dabei treu. "Es nützt nichts, dem Kind immer wieder eine 'So ist es richtig'-Predigt zu halten, wenn Sie es selbst ganz anders ausleben", erklärt Schaal. "Es lernt beispielsweise nicht von Ihnen, ein guter Verlierer zu sein, wenn Sie auf dem Platz bei jeder Niederlage direkt zur fluchenden Bestie werden. So gesehen ist die Vaterschaft auch die perfekte Gelegenheit, sich selbst und die eigene Lebensqualität noch ein wenig aufzupolieren." Die richtige Zeiteinteilung

Als Vater haben Sie sich mit Sicherheit schon oft gefragt, wie viel Zeit Sie für Ihren Nachwuchs am Tag einplanen sollten. Vor allem berufstätige Männer wollen nach der Arbeit nicht sofort und für den Rest des Abends in Beschlag genommen werden. Aber genau das wird passieren, wenn Sie dem Kind keinen strukturierten Ablauf bieten. Nach dem Motto: "Wenn der große Zeiger dort steht, bin ich für dich eine Stunde da, dann gibt's Abendessen!" Ihr Kind wird das verstehen und Sie haben die nötige Zeit, die Sie für sich brauchen.

Schaal: "Nur sorgen Sie dann auch dafür, dass es bei dieser Routine bleibt. Wenn Sie sich immer wieder verspäten, wird das das Kind irritieren.

Und wenn Sie schließlich Zeit mit ihm verbringen, schenken Sie ihm Ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Das bedeutet, nicht nebenbei noch mit dem Handy oder Laptop zu werkeln. " Wer das beachtet, kann viel konzentrierter Vater sein – und genauso intensiv seine eigene Freizeit gestalten.

Alles noch mal zum Einprägen? Die wichtigsten "Perfect Daddy"-Richtlinien können Sie sich auch in unserer Foto-Show anschauen.

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