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Verbraucherzentrale: XXL-Packung kaschiert XS-Inhalt

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Verbraucherzentrale  

Viel Luft, wenig Inhalt: So schummeln die Hersteller

28.01.2013, 13:11 Uhr | vdb, dapd

Verbraucherzentrale: XXL-Packung kaschiert XS-Inhalt. Verbraucherzentrale: Packung XXL - Inhalt XS. (Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen)

Verbraucherzentrale: Packung XXL - Inhalt XS. (Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen)

Beim Einkauf von Keksen und Knabbereien werden Verbraucher nach Stichproben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen häufig mit übergroßen Mogelverpackungen getäuscht. Bei Stichproben im Einzelhandel seien die Verpackungen der geprüften 15 Produkte von Supermärkten und Discountern durchschnittlich nur zu 60 Prozent gefüllt gewesen, berichteten die Verbraucherschützer. Bei jeder dritten Packung sei der vorhandene Platz sogar nur zur Hälfte genutzt worden. 


Verbraucherzentrale: XXL-Packung kaschiert XS-Inhalt

Die Erfahrung der Tester: Im Cantuccini-Beutel war fühlbar noch jede Menge Platz, in die Müsliriegel-Schachtel gingen locker noch zwei Riegel rein, im Plastikbecher reichten die Mini-Zwiebacke gerade bis zum Sichtfenster. "Viele Verbraucher fühlen sich beim Kauf von solchen Luftnummern getäuscht", kritisierte der Chef der NRW-Verbraucherzentrale, Klaus Müller. Die Hersteller der getesteten Produkte, darunter Coppenrath, Brandt, Byodo Naturkost und Schneekoppe setzten darauf, dass Kunden generell lieber zu größeren Packungen greifen, so die Verbraucherzentrale NRW. So werde versucht, die XS-Menge mit einer XXL-Packung zu kaschieren. Fast jede dritte Packung sei im unteren Bereich mit einem Sichtfenster versehen, das mehr Fülle suggeriere, bemängeln die Verbraucherschützer. Die Tüten seien oftmals mit Luft vollgepumpt, die mehr Inhalt vortäuscht. Zudem sorgten überdimensionale Schachteln und hohe Dosen dafür, dass der Kunden auf viel Inhalt schließt.


Täuschung ab 30 Prozent Luft

Mogelverpackungen seien nach dem Lebensmittelgesetz eigentlich nicht erlaubt, betonten die Verbraucherschützer. Doch gebe es keine eindeutigen Regelungen. Die Arbeitsgemeinschaft Mess- und Eichwesen spreche aber von Täuschung, wenn der Freiraum in der Packung 30 oder mehr Prozent betrage. Ausgenommen seien empfindliche Waren wie Pralinen.

Kunden sollten erkennen, wie viel sie kaufen

Müller forderte die Lebensmittelhersteller auf, "nicht nur bei Keks- und Knabberwaren künftig überschüssige Luft rauszulassen". "Inhalt und Verpackung von Lebensmittelprodukten müssen so aufeinander abgestimmt werden, dass Kunden erkennen und abschätzen können, was und wie viel davon sie kaufen", so Müller.

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