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Ganzkörper-CT verbessert Überlebenschance für Schwerstverletzte

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Ganzkörper-CT verbessert Überlebenschance für Schwerstverletzte

29.07.2013, 11:16 Uhr | dpa

Ganzkörper-CT verbessert Überlebenschance für Schwerstverletzte. Eine Computertomografie liefert im Notfall schnell eine Diagnose. Häufige Aufnahmen erhöhen allerdings das Krebsrisiko. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Computertomografie liefert im Notfall schnell eine Diagnose. Häufige Aufnahmen erhöhen allerdings das Krebsrisiko. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine sofortige Ganzkörper-Computertomographie kann Schwerstverletzten nach einer neuen Studie das Leben retten. Sie hätten eine signifikant höhere Überlebensrate, wenn sie mit einem Ganzkörper-CT untersucht würden, berichten Forscher der Technischen Universität München im Fachmagazin "PLOS one".

Mit dieser Methode könnten stark blutende innere Verletzungen rasch exakt lokalisiert und behandelt werden, erläuterte eine TU-Sprecherin am Donnerstag. Röntgen könne nicht in einer Untersuchung den ganzen Körper erfassen. Zudem könne das CT etwa auch Blutungen und Zysten detailliert darstellen. Erstmals sei der Nutzen einer Ganzkörper-Computertomographie damit auch für Patienten mit instabilem Kreislauf belegt, berichtet die Forschungsgruppe "Polytrauma" am Klinikum rechts der Isar.

Computertomographie im Vergleich

Für die Untersuchung analysierten die Forscher die Daten von rund 16 700 schwer verletzten Patienten aus Kliniken in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien und Slowenien. Die Autoren verglichen die tatsächliche und die erwartete Sterblichkeitsrate mit und ohne Ganzkörper-Computertomographie. Die Patienten wurden dafür in drei Gruppen aufgeteilt: Patienten mit schwerem Kreislaufschock, Patienten mit moderatem Schock und Patienten ohne Schock.

Bei Patienten mit stabilem Kreislauf hatte die Forschungsgruppe den positiven Effekt der frühen Ganzkörper-Computertomographie bereits nachgewiesen. Die Wissenschaftler haben für ihre Studien Daten des Traumaregisters der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie ausgewertet.

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