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Lebensmittelmotten mit Schlupfwespen bekämpfen

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Lästige Insekten  

Lebensmittelmotten mit Schlupfwespen bekämpfen

08.08.2013, 19:41 Uhr | akl, dpa

Lebensmittelmotten mit Schlupfwespen bekämpfen. Lebensmittelmotten sind nur schwer wieder aus der Küche zu vertreiben. (Quelle: Steffen Schellhorn/ Imago)

Lebensmittelmotten sind nur schwer wieder aus der Küche zu vertreiben. (Quelle: Steffen Schellhorn/ Imago)

Spinnennetzartige Verklumpungen im Mehl, krabbelnde Larven im Müsli, fliegende Motten in der Küche: Wer einmal Lebensmittelmotten hatte, weiß, wie schwer es ist, den Schädling wieder zu vertreiben. Allein die Vorräte wegzuwerfen, hilft oft nicht. Tipps gegen den Lebensmittelbefall.

Verklumptes Mehl weist auf Befall hin

Wenn Mehlmotten durch die Wohnung schwirren, sollten Bewohner alle nicht luftdicht verpackten Lebensmittel durchsuchen. Der wichtigste Hinweise auf einen Befall sei verklumptes Mehl oder Müsli, erklärt Andreas Beckmann, Geschäftsführer des Deutschen Schädlingsbekämpferverbands in Essen. Die befallene Produkte müssen zügig entsorgt werden. Besonders häufig sind die Tiere in Ladenhütern wie Zutaten für die Weihnachtsbäckerei, etwa Zimt. Kaffee und Schwarztee ignorieren sie.

Kälte und Hitze tötet Lebensmittelmotten

Aber auch wenn der Inhalt der Dosen oder Packungen unauffällig ist, können sich Eier, Raupen und ausgewachsene Exemplare der Plagegeister darin tummeln. Daher sollten alle Lebensmittel im Haus in den Gefrierschrank kommen. Dort sterben die Tiere. "Je länger, desto besser", sagt Beckmann. Alternativ empfiehlt der Experte, Nahrungsmittel in einem schwarzen Müllsack in die Sommersonne zu legen und eine halbe Stunde bei etwa 54 Grad schmoren zu lassen.

Ritzen in Schränken mit dem Föhn behandeln

Auch die Schränke sollte man komplett ausräumen und auswaschen. Motteneier in unzugänglichen Bereichen und Ritzen sollten mit dem Föhn erhitzt werden - so sterben sie ab.

Schlupfwespen fressen Motteneier

Sind die Motten bereits ausgewachsen, fliegen sie umher, die Raupen verkriechen sich zum Verpuppen in Ritzen und Spalten. So sorgen sie weiter für Nachwuchs. Deshalb sind sie schwer loszuwerden. "Das ist ein bisschen ein Kampf gegen Windmühlen", sagt Beckmann. Er rät daher - falls es das Ekelgefühl zulässt - sechs Wochen lang winzige, eierfressende Schlupfwespen in Küche, Keller und Speisekammer freizulassen. Diese machten dem Mottennachwuchs gründlich den Garaus. Schlupfwespen gibt es im Fachhandel. Sie selber gehen nach rund zwei Wochen ein.

Pheromonfallen prüfen Erfolg der Mottenbekämpfung  

Eine Alternativen zu der etwas ausgefallenen Schlupfwespen-Methoden sind Pheromonfallen. Diese locken mit einem Sexuallockstoff männliche Motten an. Befindet sich keine Motte mehr in einer aufgestellten Falle, dürfte das Problem gelöst sein.

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