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Bier: Fünf perfekte Anwendungen für Bier

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Nicht nur zum Trinken  

Fünf perfekte Anwendungen für Bier

21.05.2014, 16:28 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Bier: Fünf perfekte Anwendungen für Bier. Bier kann auch als Biodünger für Pflanzen verwendet werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bier kann auch als Biodünger für Pflanzen verwendet werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein kaltes Bier aufmachen, den Grill anfeuern und Freunde einladen: So sieht für viele der perfekte Sommerabend aus. Doch Bier ist nicht nur zum Trinken da. So kann zum Beispiel eine Bier-Marinade das Fleisch besonders kross und saftig machen und abgestandene Bierreste vom Vortag eignen sich perfekt als Pflanzendünger. Wir verraten, was man mit Bier alles machen kann.

Wer nach einem feucht-fröhlichen Abend die Bierflaschen einsammelt, wird in manchen Reste vorfinden. Wegschütten muss man das abgestandene Getränk aber nicht, denn es ist ein hervorragender Bio-Dünger.

Abgestandenes Bier als Pflanzendünger

Der gegorene Hopfen wirkt dabei wie ein gehaltvoller Kompost. Besonders Pflanzen, die über den Winter in die Wohnung geholt werden müssen und Sonne und Frischluft gewöhnt sind, freuen sich über etwas Bier im Gießwasser.

Bier vertreibt Schnecken aus dem Garten

Im Frühjahr und Sommer fangen auch die Schnecken wieder an zu kriechen und knabbern mühsam angebautes Gemüse ab. Besonders hartnäckig ist dabei die spanische Wegschnecke, die aus dem Mittelmeerraum eingeschleppt wurde. Die Nacktschnecke ist zum einen sehr gefräßig und zum anderen wird sie von Igeln und Kröten aufgrund ihrer starken Schleimbildung und ihres bitteren Geschmacks verschmäht. Außerdem verdrängt sie heimische Arten aus unserem Garten. Gartenfreunde raten daher, ein Glas bis zum Rand in die Erde einzugraben und dieses mit Bier zu füllen. Die Schnecken fallen hinein und können entsorgt werden.

Abstand zum Gemüse einhalten

Wichtig ist, dass das Glas nicht in der Nähe der Pflanzen aufgestellt wird, da der Biergeruch die Schnecken zwar anlockt, es aber durchaus sein kann, dass nicht alle in die Falle gehen. Zudem können auch aus Nachbars Garten einige Schnecken angekrochen kommen, da die Tiere sehr sensibel auf den Biergeruch reagieren. Alternativ raten Gartenexperten, einen Teil Katzentrockenfutter und vier Teile Weizenkleie zu vermengen und im Wasser quellen zu lassen. Diese Mischung legt man in kleinen Häufchen aus. Die Schnecken kommen und können anschließend aufgesammelt werden.

Bier sorgt für krosses Grillfleisch

Damit das Grillgut richtig saftig und kross wird, legt man es am besten in eine selbstgemachte Marinade mit Bier ein. Die Zubereitung ist ganz einfach. Die Basis bilden Bier und etwas Öl. Diese wird mit Kräutern und Gewürzen versehen. Das können Thymian, Salbei, Pfeffer, Chili, Rosmarin und andere sein. Etwas mehr Pepp bringen Sojasoße, Senf, Honig, Knoblauch und Zwiebeln. Dann wird die fertige Marinade über das Grillfleisch gegeben. Wichtig ist, dass das gesamte Fleisch bedeckt ist. Die Einlegzeit sollte einige Stunden betragen, viele lassen die Bier-Gewürz-Mischung sogar über Nacht einwirken. Dabei muss das Fleisch auf jeden Fall im Kühlschrank gelagert und das Gefäß mit Folie abgedeckt werden.

Bier mindert krebserregende Stoffe

Portugiesische Forscher behaupten sogar, dass eine Bier-Marinade krebserregende Stoffe, sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), bis zur Hälfte reduzieren kann. PAK sind ein natürlicher Bestandteil von Kohle und Fleisch und entstehen bei der Verbrennung. Laut einer Studie von Isabel Ferreira und ihrem Team von der Universität Porto eignet sich dunkles Bier für die Marinade am besten. Aber auch andere Biersorten, ebenso alkoholfreies Bier, sind geeignet.

Kein Bier auf den Grill schütten

Für ihre Untersuchung haben die Forscher Schweinefleisch vier Stunden lang in verschiedene Biere eingelegt und anschließend auf einem Holzkohlegrill bei 200 Grad Celsius gegart. Dieses Fleisch wurde im Labor mit nicht mariniertem Grillgut verglichen. Warum das Bier bis zu 50 Prozent der krebserregenden Stoffe hemmt, ist noch unklar. Die Forscher vermuten, dass es an den im Bier enthaltenen Antioxidantien liegt. Die Forscher warnen allerdings davor, das Bier auf das Fleisch zu geben, wenn dieses bereits auf dem Grill liegt. Dann würden auf jeden Fall gesundheitsschädigende Dämpfe entstehen.

Bei Erkältung ein warmes Bier trinken

Auch schwören Bierliebhaber auf ein warmes Bier bei Erkältungen. Denn Hopfen enthält ätherische Öle und Bitterstoffe, die den Schlaf fördern und antibakteriell wirken. Zudem fangen wir durch das warme Bier ordentlich an zu schwitzen, was ebenfalls hilft, die Erkältungskeime zu bekämpfen. Allerdings sollte man es nicht über 40 Grad erhitzen, sonst werden die hilfreichen Inhaltsstoffe zerstört. Am besten gibt man in das warme Getränk noch etwas Honig, denn dieser besitzt ebenfalls antibakterielle Eigenschaften und legt sich wie ein Balsam über die gereizten Schleimhäute.

Bei Fieber ist warmes Bier tabu

Das Bier wird in kleinen Schlucken getrunken und danach legt man sich am besten schlafen. Zugegeben: Ein Genuss ist diese Mischung wahrlich nicht, aber eine Erkältung ist noch viel unangenehmer. Allerdings sollte man am Tag nicht mehr als ein Glas trinken, denn der darin enthaltene Alkohol ist weniger gut für unser Immunsystem. Da Alkohol dem Körper zudem Wasser entzieht, ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Tee, Wasser und Saftschorlen löschen den Durst auf gesunde Weise. Kommt es im Zuge der Erkältung zu Fieber, sollte man vom Bier besser die Finger lassen.

Glänzendes, gesundes Haar durch Bierspülung

Nicht nur Ölkuren sollen gegen trockene Haare helfen. Auch Bier gilt als effektives Hausmittel. Dafür wird das Hopfengetränk nach dem Waschen in die Haare gegeben und nicht wieder ausgespült. Wer den Geruch nicht mag, kann mit etwas Wasser nachspülen. Ob Haare und Frisur Bier mögen, muss jeder für sich selbst herausfinden. "Ich habe die Bierspülung schon ausprobiert", erzählt die 57-jährige Manuela. "Die Wirkung war super. Ich hatte voluminöse, griffige und glänzende Haare. Allerdings hat mich der Geruch immer etwas abgeschreckt. Der Vorteil ist aber, dass man keine Chemie auf dem Kopf hat." Für die pflegende Wirkung sind die Inhaltsstoffe Hopfen und Gerste verantwortlich, die das Haar stärken. Bei kurzen Haaren kann Bier aufgrund seiner festigenden Wirkung zudem für guten Halt sorgen.

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