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Verbraucherzentrale Bayern warnt vor Aluminium in Brezeln

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Verbraucherzentrale warnt vor Leichtmetall in Brezeln

05.12.2014, 15:16 Uhr | sfr, dpa, AFP

Verbraucherzentrale Bayern warnt vor Aluminium in Brezeln. In bayerischen Brezeln kann zu viel Aluminium stecken.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In bayerischen Brezeln kann zu viel Aluminium stecken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bayerische Brezeln enthalten laut einem Bericht der "Süddeutsche Zeitung" häufig große Mengen an gesundheitsschädlichem Aluminium. Wie das Blatt unter Berufung auf die Verbraucherzentrale Bayern berichtet, muss bei Lebensmittelkontrollen "jede fünfte Brezel aus dem Verkehr gezogen" werden, weil sie "den Höchstwert sprengt".

Teilweise seien die Grenzwerte der Proben um das 15-fache überschritten worden. Vor allem für Kinder seien die hohen Konzentrationen des Leichtmetalls bedenklich. Die Verunreinigungen stammen demnach von Aluminium-Blechen, die in vielen Bäckereien verwendet werden.

Höchstwert stark überschritten

Zwar gibt es keine gesetzliche Höchstgrenze, doch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen beanstandet nach eigenen Angaben ab einem Wert von zehn Milligramm Aluminium pro Kilo Brezeln. "Das heißt aber nicht, dass es dort schon eine Gesundheitsgefährdung für den Verbraucher gibt", erklärt Sprecherin Claudia Schuller. Doch die untersuchten Backstücke wiesen deutlich höhere Werte auf. Ein Bäcker hält den sträflichen Rekord mit 156 Milligramm pro Kilo Brezeln, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

Strafen für Bäcker gefordert

Während in Baden-Württemberg mittlerweile empfindliche Strafen gegen Betriebe verhängt würden, die belastete Brezeln ausliefern, blieben in Bayern die Überschreitungen des Grenzwerts bisher folgenlos. Das soll sich der Zeitung zufolge nun ändern: Verbraucherministerin Ulrike Scharf (CSU) kündigte schärfere Kontrollen und Bußgelder für Bäcker an. "Wir starten ein Sonderuntersuchungsprogramm, um die Beanstandungen in Zukunft zu reduzieren", sagte ein Ministeriumssprecher. Experten warnen seit längerem vor den gesundheitlichen Risiken durch Aluminium.

Bäcker sind uneinsichtig

Bäcker Josef Magerl sagte gegenüber der SZ, es sei schwierig, eine geeignete Abhilfe zu schaffen. "Alu-Bleche sind die besten Backbleche. Die Brezeln werden nirgends so gut wie auf ihnen. Edelstahl und Backpapier sind zumindest bisher keine Alternative", erklärt der 63-Jährige weiter.

Gefahrenquelle Aluminium

Genug erforscht ist die Wirkung von Aluminium auf den Körper nicht. Das Metall steht aber im Verdacht, schwere Krankheiten auszulösen. Die EU erklärt, der Mensch solle nicht mehr als ein Milligramm je Kilo Körpergewicht in der Woche zu sich nehmen.

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