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Verbraucherzentrale kritisiert Luftnummern bei Kaffee und Tee

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Verbraucherzentrale kritisiert  

Bis zu 60 Prozent Luft in Kaffeepads-Packungen

11.12.2014, 10:08 Uhr | dpa, AFP

Verbraucherzentrale kritisiert Luftnummern bei Kaffee und Tee. Verbraucherzentrale NRW: Bis zu 60 Prozent Luft in Packungen von Heißgetränken.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Verbraucherzentrale NRW)

Wer Kaffeepads kauft, findet oft viel Luft in der Packung. (Quelle: Verbraucherzentrale NRW/Thinkstock by Getty-Images)

In vielen Packungen mit Kaffeepads oder Teebeuteln steckt vor allem Luft. Das kritisierte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nach der Untersuchung von 33 Produkten. Bei knapp einem Drittel der getesteten Waren habe das eigentliche Produkt weniger als die Hälfte der Verpackung gefüllt. In zwei Beuteln mit Kaffeepads habe der Luftanteil satte 60 Prozent betragen.

Die Verbraucherschützer hatten nach eigenen Angaben gezielt Packungen gesucht, die nach einer geringen Füllhöhe aussahen. In zehn Geschäften, darunter auch Discounter und Bioläden, kauften sie 13 Sorten Kaffeepads und 20 andere Getränkeprodukte zum Anrühren oder Aufbrühen ein.

Bis zu 60 Prozent Luft in der Packung

Spitzenreiter waren den Angaben zufolge die gemahlene Röstkaffees mit jeweils 16 Pads und einem Luft-Anteil von 60 Prozent in der Packung. Ein solches Luftvolumen entdeckte die Verbraucherzentrale nach eigenen Angaben bei den Kaffeepads "Jacobs momente caffe crema intenso" und "Laudatio mild" von Rossmann.

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Inhalt von außen nicht tastbar

Andere Kaffee-Produkte enthielten einen Luftanteil von 35 bis 55 Prozent. Sämtliche Kaffeepads-Packungen waren mit so viel Luft befüllt, dass der Inhalt von 105 bis 144 Gramm pro Packung von außen nicht mehr zu ertasten war. Sieben Produkte täuschten zudem in Form und Größe eine Standard-Verpackung von einem Pfund Kaffee vor. Bei sechs Aufgussgetränken sorgten große Umkartons für den Eindruck von mehr Inhalt als in der jeweiligen Verpackung enthalten war.

Irreführende Verpackungen eigentlich nicht erlaubt

Es sei verboten, Kunden mit raffinierten Verpackungen über die enthaltene Produktmenge zu täuschen und so zum Kauf zu animieren, betonen die Verbraucherschützer. Eine eindeutige gesetzliche Vorgabe, wie viel von einem Produkt in einer Packung vorhanden sein muss, fehlt jedoch.

Verbraucherzentrale: Packungen sollten bis Naht befüllt sein

Der Gesetzgeber müsse vorschreiben, "dass jede Verpackung möglichst bis zum Rand beziehungsweise zur Naht befüllt ist", erklärte der Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, Wolfgang Schuldzinski. Ausnahmen dürfe es nur geben, "wenn es nachweislich technisch nicht anders geht." Schuldzinski forderte die Lebensmittelhersteller auf, schon jetzt freiwillig ihre Verpackungen umzugestalten.

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