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Muskelkater: Gutes Zeichen für effektives Training?

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Stimmt das eigentlich...?  

Ist Muskelkater ein Zeichen für effektives Training?

01.05.2015, 11:47 Uhr | dpa-tmn

Wenn die Muskeln nach dem Sport ziehen und schmerzen, trösten sich viele mit dem Gedanken an ein effektives Training, das sich gelohnt hat. Aber stimmt das eigentlich? Ist Muskelkater ein Zeichen für effektives Training?

"Muskelkater ist kein Indiz für die Effektivität des Trainings, sondern eigentlich ein Zeichen für die Überforderung der Strukturen" sagt Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln. "Durch sehr intensives Training kommt es zu kleinen, winzigen Einrissen in das Gewebe, weil das Bindegewebe überfordert ist."

Das Immunsystem löst dann einen Reparaturmechanismus aus, und an dieser Stelle im Muskel entsteht eine Entzündung, die den Schmerz verursacht. "Es war also zu viel oder ungewohnt - und das darf aber auch ruhig vorkommen", sagt Froböse.

Dehnen schützt nicht vor Muskelkater

Dehnen ist allerdings kein Schutz vor Muskelkater. Lange Zeit sahen Sportwissenschaftler und Trainer im Stretching eine leistungssteigernde Allzweckwaffe. Es beugt Verletzungen vor und schützt vor Muskelkater, hieß es. Doch wissenschaftliche Studien belegen weder eindeutig einen Verletzungsschutz noch eine Verhinderung von Muskelkater. So ist der Muskelkaterschutz durch Dehnen endgültig vom Tisch: "Es gibt keine gesicherten Untersuchungen, die einen präventiven Effekt des Dehnens gegen Intensität oder Dauer eines Muskelkaters belegen", sagt Hans-Joachim Appell Coriolano, Professor am Institut für Physiologie und Anatomie der Deutschen Sporthochschule Köln.

Schmerzen können Warnsignal für Thrombose sein

Doch Vorsicht: Ein Spannungsschmerz in den Beinen, ähnlich einem starken Muskelkater, kann Anzeichen einer Thrombose sein. Unter Umständen schwellen die Beine zudem an und die Venen werden sichtbar. Die Haut kann sich blau verfärben und stark erwärmen. Meist lassen die Beschwerden nach, wenn man die Beine hochlegt.

Anhaltende Rückenschmerzen, Schwellungen und rötliche Verfärbungen sind weitere mögliche Hinweise auf die gefährliche Gefäßerkrankung. Wer derartige Beschwerden feststellt, sollte umgehend zum Hausarzt gehen. Denn unbehandelt kann eine Thrombose schnell zu einer lebensgefährlichen Lungenembolie führen.

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