Sie sind hier: Home > Leben >

Depression im Alter: So können Angehörige helfen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Auch bei Senioren gut behandelbar  

Depression im Alter: So können Angehörige am besten helfen

20.05.2015, 16:00 Uhr | dpa

Wenn ältere Menschen in eine Depression verfallen, dann brauchen sie oft doppelt Hilfe. Dabei ist die Familie eine sehr wichtige Stütze, damit die Depressiven aus ihrer Starre herauskommen. Darauf weist die Fachzeitschrift "Pro Alter" des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) hin.

Angehörige können etwa gemeinsame Spaziergänge mit dem Betroffenen unternehmen und darauf achten, dass dieser seine Körperpflege nicht vernachlässigt. Außerdem sollten sie ihre Hilfe bei der Suche nach einem Therapeuten anbieten.

Depression auch bei Senioren gut behandelbar

Depressionen sind bei Senioren besonders gefährlich: Betroffene ziehen sich oft ins Bett zurück und verlieren dadurch schnell an Kraft oder essen und trinken zu wenig, erklärt Prof. Ulrich Hegerl vom Bündnis gegen Depression in der Zeitschrift des KDA. Oft ist es schwierig, eine Depression bei Älteren als solche zu erkennen: Denn die Symptome können leicht mit denen einer Demenz verwechselt werden. Das gilt etwa für Sprechhemmungen, Konzentrations- oder Gedächtnisstörungen. Eine Depression ist auch bei Senioren gut behandelbar - etwa mit Medikamenten oder einer Psychotherapie.

Ältere müssen immer wieder bestärkt werden

Wichtig ist, dass Angehörige sich gut über das Thema informieren. Denn dieser Zustand ist sowohl für den Erkrankten, aber auch für Außenstehende schwer nachvollziehbar. Je mehr man darüber weiß, desto mehr Verständnis kann man für Betroffene aufbringen. Auch der Austausch mit anderen Menschen, die ebenfalls ein depressives Familienmitglied haben, kann helfen. Denn depressive Phasen können nach weinigen Tagen vorbei sein, aber auch wochenlang anhalten.

Haben Ältere Depressionen, ist es wichtig, sie zu bestärken. Etwa, indem man sagt: "Ich weiß, dass du das kannst! Auch wenn du das jetzt nicht glauben oder selbst spüren kannst." Und gerade im Alltag brauchen Betroffene Hilfe: Je nachdem, wie schwer die Depression ist, können ihnen selbst kleine alltägliche Aufgaben schwerfallen. Wenn der Betroffene etwa im Haushalt nichts macht, sollte man das nicht als Zeichen dafür werten, dass er nicht will. Es zeigt vielmehr, dass der Betroffene aktuell nicht in der Lage dazu ist. Komplexe Dinge unterteilt man am besten in kleinere und somit überschaubarere Aufgaben. 

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Warme Strickmode für die kalte Jahreszeit
jetzt bei BONITA shoppen
Shopping
19% MWSt geschenkt! Ihr Lieblingsmöbel entdecken
und sparen bei xxxlshop.de
Shopping
300 Minuten und 100 SMS in alle dt. Netze und 1000 MB
zu congstar.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Meistgesuchte Themen
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Leben

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017