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Wie mit dem Hund Fahrrad fahren? Möglichkeiten und Tipps

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Fahrradtour mit Vierbeiner  

Tipps: So fahren Sie sicher mit dem Hund Fahrrad

26.05.2017, 15:21 Uhr | dpa/tmn

Wie mit dem Hund Fahrrad fahren? Möglichkeiten und Tipps. Zieht der Hund auf einmal in eine andere Richtung, müssen Radfahrer die Leine im Notfall loslassen können. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/eldadcarin)

Zieht der Hund auf einmal in eine andere Richtung, müssen Radfahrer die Leine im Notfall loslassen können (Quelle: eldadcarin/Thinkstock by Getty-Images)

Wer gerne Fahrrad fährt und seinen Hund auf die Ausfahrten mitnehmen möchte, hat mehrere Optionen. Von der Leine bis zum Fahrradkorb: Eine Übersicht über gängige Möglichkeiten finden Sie hier.

1. Regeln für das Fahrradfahren mit Hund

Wer mit seinem Hund Gassi fährt, sollte sicher sein, dass das Tier grundlegenden Kommandos sicher gehorcht. Dazu gehören Richtungs- und Tempowechsel sowie das Signal, stehen zu bleiben. Damit das Fahrradfahren für den Hund nicht zur Qual wird, sollte grundsätzlich gelten: Das Tier gibt das Tempo vor. Ideal ist ein leichter Trab.

Hunde, die jünger als 15 Monate alt sind, sollten nicht mit auf die Radtour. Auch alten oder kranken Hunden sollten Sie eine Radtour nicht zumuten. Zudem ist es wichtig, dass Ihr Hund wirklich Spaß an der Bewegung hat und an das Fahrrad und seine Geräusche gewöhnt ist. Auch der Straßenverkehr darf das Tier nicht belasten. Generell sollten Sie Straßen mit einem hohen Verkehrsaufkommen vermeiden, wenn Ihr Hund neben Ihnen läuft.

2. Hundeleine: Tipps zum Umgang

Grundsätzlich können Sie Ihren Hund beim Radfahren an einer Hundeleine führen. Befestigen Sie diese jedoch nicht am Fahrrad: Anderenfalls drohen Stürze, falls der Hund plötzlich stehenbleibt oder in eine andere Richtung läuft. Am besten umfassen radelnde Hundebesitzer die Leine locker mit zwei vom Lenkergriff abgespreizten Fingern. Dann können sie jederzeit loslassen, wenn ihr Vierbeiner zu sehr zerrt, erklärt der Industrieverband Heimtierbedarf.

Im Fachhandel gibt es spezielle Fahrradleinen, die dem Hund durch ihre Länge viel Freiraum geben. Zudem wirken sie dämpfend, wenn der Hund zu stark zieht – oder die Verbindung wird mittels eines Klettverschlusses komplett unterbrochen. Darüber hinaus sind Übungseinheiten wichtig, damit Sie und Ihr Hund sich an den Umgang mit der Hundeleine auf dem Fahrrad gewöhnen können.

3. Fahrrad-Abstandhalter: Der Springer

Einen nicht unbedeutenden Nachteil hat das Radeln mit der Hundeleine: Als Fahrradfahrer haben Sie immer nur eine Hand frei. Diese Schwierigkeit umgehen Sie, indem Sie einen Abstandhalter an das rechte hintere Rad Ihres Fahrrads montieren (lassen). In diesen sogenannten Springer hängen Sie die Hundeleine ein. Einerseits bleiben so Ihre Hände frei, andererseits hält Ihr Hund immer einen überblickbaren Abstand zum Fahrrad ein.

4. Fahrradanhänger für Hunde: Komfortable Lösung

Auf Hunde zugeschnittene Fahrradanhänger sind ähnlich aufgebaut und ausgerüstet wie Fahrradanhänger für Kinder. Darüber hinaus wird der Hund im Inneren mit einer kurzen Leine angeleint, damit er nicht während der Fahrt aus dem Anhänger springt. Hundeanhänger gibt es in verschiedenen Größen und Formen. Rechnen Sie jedoch mit einer maximalen Zuladelast von bis zu 55 Kilogramm. Achten Sie beim Kauf auch auf seitliche Fliegengitter und auf bequeme Möglichkeiten der Reinigung. Hundeanhänger kosten in der Regel ab 100 Euro aufwärts.

5. Fahrradkorb: Ideal bei kleinen Hunden

Für kleine Hunde ist ein Hunde-Fahrradkorb ideal. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)Für kleine Hunde ist ein Hunde-Fahrradkorb ideal. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kleine Hunde mit einem Gewicht von bis zu fünf Kilogramm dürfen auch im Fahrradkorb Platz nehmen. Körbe speziell für Tiere finden Sie im Fachhandel. Viele Modelle sind aus geflochtener Weide gefertigt und verfügen über Drahtkuppeln, die Ihren Hund schützen. Angebracht werden die Fahrradkörbe für Hunde je nach Modell am Lenker oder auf dem hinteren Rahmenrohr.

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